1^ 4 Lu p. 9. Von Bewögrmg
weder steiget/für nichts zu achten; so ist dieArt und Weise / wie wir die Torricellia-nische Rühre gefüllet / gut und wir habendie rechte Handgriffe sie zu füllen. ManWelche kan demnach/ wenn man seiner HandgriffeArt .dieversichert ist/ auch hierdurch ausmachen/Evsu- welche von verschiedenen Arten die Torricel-AA liamsche Rohre zu füllen die beste sey. Manre zusübkan auch die gantze Rühre mit Quecksilberlm die erfüllen / auf die untere Eröffnung den Fin-dest«. ger legen / damit nichts davon heraus kanund sie nach diesem in einem Gefasst/ da manmit der Hand bequem hinein kommen kan /Hand- unter das Wasser bringen / wenn man bloß<?nffe im sehen will/ wie Wasser und QuecksilberDersrr- einander ausweichen und jenes in die Nöh>re hinauf / dieses hingegen herunter steiget.Hat man die Torricellianische Rühre schonin einem Gefäßlein mit Quecksilber stehen/so wäre höchst bcschweerlich sie erst herauszu nehmen und ins Wasser zu setzen/ in-dem man nicht wohl unter dem Quecksil-ber die Eröffnung der Rühre mit dem Fin-ger verstopften kan / daß gar keine küssthinein kommet. Derowcgcn ists hier rath-samer/ daß man sie im Quecksilber stehenlässet und nur Wasser auf das Quecksilbergeußt; so darf man die Rühre nur etwaserhöhen/ biß die unterste Eröffnung/ dieim Quecksilber stehet / ins Wasser kom-met.
A-
Kr
§. ri4.