Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
540
Einzelbild herunterladen
 

54» (<rp. 8-Von dörGchweers

-.---

Wird Damrt wir aber dieses alles deutlicher mit H5durch «ir unseren Sinnen begreiffen möchten; so ha- ; ^tuck ^ ^ ks durch folgenden Versuch gezeiget. ' '

«Maet 3ch habe an eine Lamms-Blase ein bleyemes >Gewichte gebunden und so lange davon et- " '.was abgefeilet/ biß die Blase von ihm gantz ^ -unter dem Wasser erhalten ward. Als ich ^alles zusammen auf der Wage abgewogen/ ^^vorher aber auch so wohl die Blase mit dem "Gewichte/ als das Glaß mit demWasser -besonders gewogen hatte; so befand sichs / ^

daß/ als die Blase mit dem Gewichte imWasser war/ es soviel mehr wug/ als ihr«Schweere austrug. Ich druckte nach die« .sem eben diese Blase mit der Hand unter M '7das Wasser und legte auf die andere Wa- M .ge-Schaale Gewichte/ bis die Wage in- M ,ne stund: woraus man ersähe/ wie viel durchden Druck der Hand das Wasser schwer« i'Zweifle! rer ward. Nun ist nicht zu leugnen /daß 'wird be- dieses etwas weniger war / als die Schwer- . > >nom- re des Gewichtes austrug: allein es kanauch nicht soviel seyn. Denn das Gewich-te/ welches an die Blase gebunden wird/ > '

und sie bis unter das Wasser ziehet/ behält ^ - .im Wasser nicht seine gantze Krafft (/. - 7 8) '

und kan daher nicht stärcker ziehen/ als derje-- ». !nige Theil der Krafft ist/ der ihm übrig ver« ,bleibet. Um nun dieses ausser allen Zweiffelzu setzen / habe ich das Gewichte noch be-sonders im Wasser abgewogen / und gefun« .,

den/ °