Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
526
Einzelbild herunterladen
 

fr6 Lap. 8. VHtt der Schwere'

schon zu Boden/ ehe diese kaum die hal-be Höhe hinab gestiegen war. Ja ob ichgleich die Kugel im s^inru vini erst fal-len ließ/indem die andere im Wasser schonden dritten Theil der Höhe hinunter gefal-len war; so kam sie doch eher als diese zuBeweis Boden. Man kan es auch gar leicht ermes-dessen/ stn/daßes so seyn müsse. Denn eine Kugel/was der die beynahe einerley Schwcew hat mit demVersuch Wassn / behalt in ihm fast gar nichts vonzergtt. Schweere im wasser übrig >79).

Berowegen ist es nicht anders möglich / alsdaß sie sich sehr langsam beweget. Hinge-gen im sjliricu vmi behält eben dieselbe / 0*der eine gleich grosse Kugel /noch einen merk-lichen Theil von ihrer Schweere übrig/und daher ist die Bewegung noch geschwin-de. Wer wolle sichö demnach befremdenlassen / daß die im spjriru vim gar viel ge-schwinder den Boden erreichet/ als die imWasser? Diese Versuche zeigen insge-samt / daßeinCörper nach Proportion desVerlustes/ den er an seiner Schweere lei-det/ sich in einer fleißigen Materie beweget.Cörpcr §. 194. Der Herr von Lcibnitz hat ei-drücken nen Versuch angegeben / wodurch man in-EtWne wird/ dgßeinCörper/ indem er in einer«en Ma- Eigen Materie nieder steiget / mit ihr nichtmir/in- Zugleich drucket; wenn er aber von ihr ge-dem sie tragen wird/ seine Krafft zu drucken mit ihrdurch sie vereiniget. Es gab ihm dazu Anlaß derMn. Streit