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Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
519
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der Lorpe r in flüßig e nMatorrm. r i s

Reinigkeit ausmachen / indem man sie imWasser abwäget. Z. E. wenn man Goldim Wasser abwäget und seine Schweere /die es in der Luffthat/ durch den Abgangim Wasser dividiert; so wird der Quotientzeigen / ob es dem reinen Golde nahe kom-me / oder nicht. Denn wenn der Quotientweit über den ncunzehenden Theil hinaussteiget und demzwölfften sehr nahekommet;so erkennet man daraus / daß viel Zusatz da-bey ist. Man muß mercken / daß das rei- Wie diene oder pure Gold von den Künstlern in Güte24 Theile getheilet wird / und siehet mandesGol-in dieser Eintheilung auf die Schweere /U^nicht aber auf die Grösse. Einen solchenTheil pfleget man einen Karath zu nennenund darnach schätzet man die Güte des Gol-des. Wenn das Gold i6 Karath habensoll / so werden dazu is Theile pures Gold/

4Theile Silber und 4 Theile Kupffer ge-nommen : denn die Legirung bestehet halbaus Silber / halb aus Kupffer. Freylichwäre es nicht undienlich / wenn man dasGold von den gewöhnlichen Legirungen / dievorkommen / indem Wasser auf das sorg-fältigste abwägte und den Abgang des Ge-wichtes genau bemerckte: so wäre man indem Stande ohne Strich und andere Mit-tel die Güte desselben so gleich durch dasAbwägen im Wasser zu erkennen/ ohnedaß man nöthig hätte einige Rechnung da-Kk4 bey