-der Dampss---Rugeltt. 46 f
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eine Weile liegen lasset; so fähret endlich ein durch dieDampff mit Ungestüm heraus/ der einem Dampff-Winde gleichet. Es will aber nöthig seyn/ Kugeldaß ich diesen Dampff umständlicher be-W"schreibe. Nahe an der Eröffnung derBeschaf-Röhre ist er sehr heiß / daß man ihn an dem fmheirFinger nicht leiden kan / wenn man ihn da- deshin hält. Es ist auch die Materie daselbst Dampf-dicke bey einander. Nach diesem breitet sie hESsich immer weiter aus und wird endlich Met.gantz kalt/ daß er einem wie eine kühle Lufftentgegengehet/ wenn man die Hand / oderdas Angesicht dahin hält. Weil man auchalsdenn keine Nasse sichlet; so lässet es nichtanders als wenn der Wind bliese. Ich Worin-habe auch Federn/ Papier und andere leich- neuerte Sachen in einem Faden aufgehangen/ W ^die von dem Dampffe nicht anders beweget AU,worden / als wenn sie der Wind hin und komm«,hcrwehete. Wie dieses alles zugehet/ läs-set sich aus demjenigen / was in vorherge-henden Versuchen ausgemacht worden/ er-klären. Wenn das Wasser auf Wenden UrsacheKohlen lieget / wird es in einen Dampffauf-davon,gelöset. Man siehet es nicht allein in dertäglichen Erfahrung/ wenn das Wasser ineinen Kessel über das Feuer gesetzet wird;sondern der gegenwärtige Versuch zeiget esselbst deutlich. Denn den Dampff sie-het man mit Augen aus der Dampff-Ku-gel heraus fahren und das Wasser hinge«(H/senwE- 2". /.) G g gen