Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
464
Einzelbild herunterladen
 

464 Lap. 7. Vdn den wind-

be ein grosses Bierglaß voll Wasser gegos-sen und die DampsisiKugel mit der Röh-Hand- re hinein gesetzet. Unerachtet sie wegen ih- > .srm- rer Schweere nicht wohl darinnen wollte ^stehen bleiben; so habe ich doch bald eine gros-se Glocke darüber gedecket/ daran sie anlie-gen muste und nicht fallen konnte. Nach- ,dem habe ich die Lufft ausgepumpet / bis ich ^vermeinet/ daß für das Wasser im GlaseRaum genung in der Kugel vorhandenDebüt- wäre. Jedoch weil die Kugel wieder diesamkett. Glocke schlaget/ wenn man die Lufft aus-pumpet; so habe ich mich in acht genom- ..men / daß der Stempel gemächlich/ ohne ei- "nige Erschütterung heraus gewunden ward. .So bald nun Lufft von aussen hinein gelas- ^sen ward/ zog sich das Wasser aus dem Gla- »ö .Vsrthei-se in die Kugel auf einmahl hinein. ManLeder möchte zwar meinen/es gehe hiermit längsa-

mer zu als mit dem Kohlfeuer/ welches man -

ohne dem in diesem Versuche nöthig hat/ .weil eine grosse Glocke dazu erfordert wird /die sich langsam auspumpen lasset. Alleinda wir die Lufft nicht reine auspumpendörffen / können wir wohl mit zwey / hüch- t 'stens drey Zügen / und also viel geschwin- 'der mit allem fertig werden / ehe wir durch Gdie Wärme nur die Lufft aus der Kugel ^getrieben. ' >

Wie «in 171. Wenn man die Dampff-Ku-Wmd gel mit Wasser qufglüende Kohlen leget und

eine