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Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
456
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4s6 Lap. 6. Von der Lufft/

einer Haselnuß. Nachdem er sie ins Wasserfetzte/damit weder dasWasser heraus lauffen/noch einige Lufft hinein dringen konnte / stiegdie Blase oben in die Höhe und konnte da-selbst nirgends hinweichen. Es war aberdas Wasser / darein er das Elaß setzte / vonebenderArtwiedasjenige/ womitdiePhi-krfolg. ole erfüllet war. So offt er diesen Ver-such wiederhohlct / hat er allezeit gefunden/daß in drey bis 4 Tagen die Blase fast gantzverschwunden war / das wenige aber / wasübrig blieb/ in sieben/ bis acht Tagen/nichtWie es völlig weg war. Die Lufft ist leichter alszritzebet / das Master und zwar acht bis neun Hun-daß sich dert mahl (§ 86). Derowcgen ist es nichtnw 2 möglich/ daß sie durch das Wasser niederWasser steigen und aus der Phiole heraus kommenvermi- kan. Da sie nun aber gleichwohl nicht zuscher, nichts werden kan; so muß sie in dasWasser hinein kommen seyn. Nun siehetMan sie nirgends in einem Orte bey einan-der: darum muß sie sich durch das Wasserin gantz kleinen Theilen getheilet haben.Vuffk iz.Auf solche Weise siebet man / daß sich dieket sich im im Wasser auslöset und durch dasselbe

Wasser zertheilet/ gleichwie sonst bekandt / daß dasMf. Saltz sich darinnen auflöset und durch das-selbe zertheilet. Weil anfangs die Lufftsich viel geschwinder verlieret / als zuletzt/wenn nur etwas weniges davon übrig ist:so erkennet man daraus/ daß die Lufft sich

immer