4e>6 Cap. 6. Vdn dör Lrrffk/ '
bracht worderi; der wird auch zur Gnüge ^von allem / was sich hier ereignet / richtigen ^Grund anzeigen können- Unterdesien sie- >het man / daß aus dem frischen Urine / der ^noch nicht gant; kalt worden ist (denn ineinem so kleinen Glase bleibet er nicht lan-ge recht warm) weit mehr Lufft heraus ge-het/ als aus dem Wasser. Woher nun ch -<dieses komme / werden wir nach diesem un- -tersuchen. Daß aber anfangs nicht gleichder Urin voller Blasen wird als wie das ^Wasser/ kommetwobldaher / weil er zeherist und daher die Lufft ihn nicht so leichtvon einander treiben kan / als das Wasser.
Und aus dieser Ursache geschiehet es auch/ 'daß die Blasen / welche aufsteigen / nicht so ^ 'zerspringen / wie im Wasser / wenn sie die -obere Flache erreichen / sondern eine lange --Weile unversehrte stehen bleiben. Viel-- ^leicht werden sich auch einige nicht wenigdarüber verwundern / daß / da aus demnichtvöllig abgekühletem / sondern noch in etwas - -
warmen Urine / die Lufft so häuffig her« W
ausgehet / aus dem kalten gar keine in W
die Höhe steiget: allein auch dieses wollen ^
wir nach diesem genauer untersuchen und ^
dasjenige / was wir erfahren / umständlich ^beschreiben. ^
küsst im §. i so. In das grosse Glaß habe ich ^ lBlute, eincsmahls im Winter / da mir die Nase
geblutet/ Blut hinein gelassen/ welches aber ' - '
kaum