und würckmigender Lufft. ;8z
derum kalt ward/ nicht die allergeringsteAs« Veränderung. So bald die Glocke gantz.Oe abgekühlet war/ daß man keine Wärme-M mehr mit der Hand verspürete; eröffneteM ich den Hahn unten an dem Teller und ließvon aussen Lufft hinein. Da fiel nicht al-> lein das Wasser aus der Röhre Lv in das
Mir Glaß völlig zurücke; sondern es gieng
^ auch einige Lufft hinein / welches man durch
M die Glasen / die aus der Röhre kamen und
W durch das Wasser im Glase durchfuh-
W ren/abnehmen konnte. Es ist gewiß/daß so UrsacherG lange die Lufft unter der Glocke warm ist /
lW ihre ausdehnende Krafft grösser ist/ als wenn
ü«!l sie wiederum kalt worden (tz. i;z). Nun
W ist sie anfangs / wenn die Glocke über das
W Glaß mit der Röhre gedecket wird / wär-
M mer als nach diesem/ wenn die Glocke wie-
sch derum kalt worden. Derowegen muß sie
W der Lufft in dem Glase / welche über dem
I Wasser verschlossen ist / mehr wiederstehen
M im Anfange / wenn man die Glocke darüber
M decket / als nach diesem / wenn sie wieder
kalt worden ist. Jeweniger die Lufft unterK) der Glocke dir im Glase wiederstehet / je hö-
ßüri her muß diese in der Röhre das Was-
ser durch ihre ausdehnende Krafft treiben.
B Und demnach solle es am Ende des Ver-
^ suches höher steigen als im Anfange. Es War sich
findet sich aber eben das Wederfpiel: denn bier fürB j m Anfange laufst es gleich oben heraus/ zu E ,
B Ende Schmiß