^ »nd Voärckuttgütt der Luffc. ; 7 5
Wj- nicht recht eben / wie die Glocken / welche zu^ dem Ende abgeschliffen werden. Und da-* ^ her pfleget es nach diesem zu geschehen/ daß
^ das Glaß auf dem Leder nicht überall gleich
M rinschneidet und an einigen Orten die Luffc
V' durchlässet: wodurch der gantzc Versuch
v verdorben wird. Wenn man das Glaß
sthr heiß werden lässet und bringet es auf-M das nasse Leder; so geschiehet es ferner garD offce/ daß es unten zerspringet/und alsoW nicht allein das Glaß / sondern auch der" U gantze Versuch zu Schanden gebet. Beyl!M dem Teige aber hat man dergleichen Un>fall keineswegeszu besorgen. Ich habe auchD! mehrerer Sicherheit halber den Teig rings
W- herum/ wo das Glaß cmgeschnitten / an dass
kL selbe angedrucket und nach diesem unvcrrü-
» cket stehen lassen / biß es kalt worden. Als»
P' denn habe ich den Stiel des Glases mit der
>A Hand umgriffen/ daß der Boden auf denen
tz in die rundte gebogenen Fingern willig geru-
M> het / und damit den Mörser frey aufheben
E und herum tragen können. Ich habe es
M bis auf den anderen Tag so stehen lassen und
B gefunden / daß das Glaß noch eben so feste
B an dem Mörser gehangen / als den vorber-
B gehenden. Warum das Glaß und Verursache
^ Mörser so feste an einander hangen / ist aus davon.
^ dem vorhergehenden abzunehmen.Es gcschie-^ het nemlicb aufeben die Weise /wie die Glo-cke an den Teller von der äusseren Luffc an--' Aa 4 gedru-