Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
372
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als ausscr ihr / und zugleich schwäche-re / als die von aussen aus die Glocke dru-cket. Durch das Auspumpen wird dieLufft gleichfals dünner und schwächer ge-mache «§. (ti) und demnach ist es eben soviel als wenn man aus der GlockeLufft ausgepumpet hätte. Nun wissen wir/daß/ wenn die Lufft unter der Glocke durchAuspumpen verdünnet wird / die Glocke sofeste an dem Teller hangen bleibet/ daß mansie nicht anders als mit grosser Gewalt da-von loßreissen kan (§. ios): derowegcnmuß eben solches erfolgen/wenn man dieLufft unter der Glocke auf vorgeschriebeneWenn Art und Weise erwärmet. Ein jeder be-ne grciffet hieraus ferner/ daß die Glocke um soviel fester an dem Teller hangen muß / jemehr die Lufft unter ihr durch die Wärmedrucke verdünnet wird / Massen wir gesehen haben/wird. daß die Glocke um so viel fester an dem Tel-ler hangen bleibet / jemehr man sie durchAuspumpen verdünnet. Man kan es aberin einer Glocke/ die von Glasestarck ist undunten einen mcßingenen Rand hat / ohne ei-nige Gefahr daß sie zerspringet/ im Erwär-Slnderr men weit bringen. Es erhellet auch nichtUrsache weniger / daß die Glocke um soviel stärckerdavon, angedrucket werden muß / je weiter sie imDiameter ist/ und selbst die Rechnung gie-bet es/ die wir vorhin von dem Schröpf-ten beygebrachts/- izr). DicGlocke/wel-

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