und würckuiM tt -er Lttffr. Iz 7
h. 8>. Wenn wir die Umstände des vo-Mt dierigen Versuches mit Bedacht erwegen/ so ausdeh-werden wir auch wahrnehmen / wie die aus« «ende
dehnende Krastt der Lufft ab-und zunimmet/Kraft
nachdem sie dünner oder dichter gemachtwird. Da die Lufft in der Blase eine stete j/Bemühung hat sich durch einen grösseren dünnerRaum aus zubreiten und solches doch nicht sie wird.eher geschiehet/ bis die äussere Lufft wegge-pumpet wird (§. 80); so muß die äussereLufft ihr wiedersehen / daß sie sich nicht wei-ter ausbreiten kan / und also durch ihreKrafft so viel zurücke drucken/ als die Lufftvon innen aus die Blase und dadurch ausdie äußere Lufft drucket. Man siehet auchfreylich anfangs keinen Grund/ warum dieeingeschlossene Lufft nicht eben so viel dru-cken sollte als die äussere/ sondern entwedermehr oder weniger/ weil sie in allem mit deräußern einerley ist. Wenn etwas Lufftausgepumpet wird/ machet sie keinen Raumvon Lufft gantz leer/sondern wird nur dün-ner und ist die Blase / wie vorhin gantz mitLufft umgeben/ jedoch mit einer dünneren.
Da nun alsdenn die Lufft in der Blasesichdurch einen grösser« Raum aus zu dehnenbeginnet; so kan ihr die Lufft von außen/nachdem sie dünner worden / nicht mehr soviel wiederstchen/ als da sie dichter war/undsolchergestalt muß ihre ausdehnende Krafftdadurch abgenommen haben/ daß sie dünnerI f wor-