?8 Cap.Von dem Drucke
Wird Um nun diesemFehler abzuhelf-
deutlicher fen/habe ich es auf eine andere Weise ange-als vor- griffen. Ich habe nehmlich ein Gefassthm er- weißem Bleche machen und
daran eine Röhre Lk lochen lassen. Der^ 'Diameter des Gefäßes ist 48 Linien / der^'Diameter der Röhre Lk n, die Längevon 6 an gerechnet/ so weit sie nehmlich überdas Gefäße gehet / r fo Linien. Nachdemich das Gefäße mit Wasser vollgefüllet / habe ich durch Hülste eines Bind-fadens eine halbe rinderne Blase/ oder auchein Stücke von einer Schweins-Blase dar-Hand- auf gebunden. Der Bindfaden muß an«riff- einen Ende eine Schlinge haben/ damitman ihn fest anziehen und die Blase überdem Gefäße ausspannen kam Weil unterder Blase noch etwas Lufft bleibet / darffman durch die Röhre etwas Wasser hin-ein gießen und nach diesem das Gefäßeneigen/ daß die Röhre L 5 oben zu stehenkommet; so gehet die Lufft endlich alleheraus. So bald dieses geschehen / habeich ein Gewichte von ;o Pfunden daraufgeleget/ wodurch die Blase tief eingebo-Ersolg. gen worden. Hierauf habe ich die RöhreLk mit Wasser erfüllet: da denn das Ge-wichte in die Höhe gehoben worden undendlich gar nicht mehr auf der Blase stehenblieben/ nachdem die Röhre voll gewesen/Mache- sondern von ihr herunter gefallen. Weil
die