der flüssigen Materie. 97
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dadurch wohl gar irre gemacht werden / obder Druck des Wassers in der Röhre Lkso starck wäre/ als wenn die Röhre einerleyWeite mit dem Fasse ^LLl) hätte. Denn Wie vielwenn eine Röhre wie das Faß im Diame-Uter 2. Schuhe hat und dabey ir Schuhehoch ist; so ist ihr Inhalt 57680 ZollLri. 6eum.). Derowegen da ein Cubic-Zoll Wasser 49 f Gr- wieget (§. 7.) und einPfund 74?6 Gr- hält (/. r); so wieget dasWasser meiner so weiten Röhre 2488 Pf.und also ist die Krafft damit das Wasserin der Röhre ^ wieder den Boden /lvdrucket/ 2488 Pfund. Da nun der Bo-den bloß mit 800 Pfunden beschweeret ge-wesen; so behält das Wasser noch 1688Pfund Krafft übrig den Boden in die Höhezu drucken/ daß er die erhabene Figur er-hält/die vorhin angemercket worden. Weilnun den wenigsten bekandt ist/ wie vielKrafft erfordert wird einen Boden im Ge-fäße in eine dergleichen erhabene Figur her-auszudrücken; so möchten wohl die meistennoch bey dem gegenwärtigen Versuche zweif«feln/ob auch das Wasser in der Röhre einenso siarcken Druck habe. Gewiß bleibet es/daß solches aus gDenwärtigem Versuchenicht deutlich erhellet. Er dienet demnachmehr Verwunderung zu erwecken / als dieSache/ welche man zu behaupten trachtet/deutlich vor Augen zu legen.
(K §.s8.