Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
73
Einzelbild herunterladen
 

der flüssigen Materie. 7)

Öffnung nicht so weit/ wie oben(§. 4/)fürM d« das Wasser seyn: denn sonst weichet es^ der rufst aus und fallet herunter. Jedochtz muß sie auch nicht gar zu enge seyn / als et-Nchi wan nur4Scrupel/ sonst bleibet es stecken/

'Wzv oder gehet sehr langsam heraus / wennlMW man es nicht gar viel über seinen wage-? AM rechten Stand eintauchen kan: welches kei-

ne andere Ursache haben kan / als weili!M das Quecksilber an der inneren FlächeiM einen Wiederstand findet/ der nach Pro-kiinnlj Portion grösser ist / wenn -die Röhre enge/

K« als wenn sie weit ist/ wie sich-aus denMl« Gründen der Geometrie von den Flächen

der Cörper erweisen lässet. Das Master Ursachei«ck unter der Röhre im Gefasst IK dru-drsVer-M cket so siarck über sich in die Röhre listigesals es von dem umstehenden gedruckt^ De*-wird /§. 46). Derowegen weil hier die^ ^' Röhre tieffer eingetauchet ist als es der

! wagerechte Stand mit dem Wasser / oder' ^ einer anderen flüssigen Materie / in er-

,, ^ fordert; so drucket das Wasser unter der

Röhre stärcker hinauff als das in her-^ unter drucket/ und muß demnach dem stär-ckeren Drucke weichen und zwar um so vielgeschwinder/ je grösser der Druck hinauff-warts als der herunter ist. Denn so vielA. als die obere fiüßige Materie herunter dru-cket / gehet dem unteren Drucke des Was-

PS

fers ab / und die übrige Krafft wird zur Ve-E 5 wegung