Druckschrift 
Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
64
Einzelbild herunterladen
 

64 Op- z . Vsn dem Drucke

weg nahm. Das Wasser in aeErklti- drucket vermöge seiner Schweere nieder-rung des warts (ß. I) und stillet doch nicht herumVecsu- ter: also muß etwas dagegen in die Höhe«>e§. drücken. Es ist nichts vorhanden als dasWasser im Gefäße kl und also mußdasselbe dasjenige seyn/ welches so starckin die Höhe drucket/ als das Wasserin ^6 niederwärts drucket. Man kanauch gleich sehen / daß es das Wasser seynmüsse/ darein man den untern Theil derRöhre VL eingetauchet. Denn so baldman die Röhre aus diesem Wasser herausziehet/ fallet das gestirbete in nach derLänge der Röhre herunter und stösset dieLustt / so in der Röhre ist/ durch die Eröff-nung 6 heraus : welches man mit Augensehen kan/ wenn man die Eröffnung n et-was im Wasser stehen lässet. Nun dru-cket das Wasser zur Seite niederwärtsund also muß es das Wasser unter der Röh-re in 6 seyn/ welches in die Höhe drucket.Demnach erhellet aus diesem Versuche/ daßdas Wasser über sich drucket. Weil derTheil der Röhre l)L, her im Wasser desGefässes Ll stehet/so groß ist als der Theilder mit gestirbetem Wasser erfüllet;so kan das Wasser in ^ mit dem im Ge-fäße um die Röhre herum die Wage haltenWie (h.Lv). Da nun aber das Wasser unterWasser^ ^ Röhre eben so starck in die Höhe drucket/