56 L.r. Von dem rvagerechtmSeands
daß/ wenn sonderlich die Schweercnnicht viel von einander unterschieden sind/man fein lange Röhren gebrauchen muß/ wo-ferne die Verhältnis sich soll genau bestim-men lassen. Wenn die slüßigcn Materiensich mit einander vermischen / als Wasserund Wein / ^iricu; vini und Wein oderWasser; so muß der untere Theil der Röh-re LL, der im Versuchen horizontal stehet/4 - mit einer Materie erfüllet seyn / die schwee-r er ist als beyde Materien / die man gegeneinander abwäget / und sich mit ihnennicht vermischen lässet / als z. E> bey Wasserund Weine / ingleichen 8 ^-ricu vim undWeine / Quecksilber / oder auch oicuml'srrZri zier cleligmum (/. l 6 ). IM Fül-len ist in acht zu nehmen / was vorhin (§.;?)erinnert worden.
Nuken 40. Was von dem wagerechtenderVcr- Stande des Wassers in Röhren gesagetsuchcvonworden/ lässet sich in allen Fällen anbrin-wage- gen/ wo das Wasser oder eine andere flüßi-Materie entweder von der Natur/ oderdeLWal-durch die Kunst aus einem Orte in den an-ftrs. dem durch allerhand Gänge geleitet wird.Z. E wenn man einen Brunnen grabet unddas Wasser steiget darinnen bis auf einegewisse Höhe herauf; so muß es in demOrte/ wo es durch unterirrdische Gängeherkommet/ so hoch stehen/ als es in demBrunnen steiget- Wenn man durch Röh-ren
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