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Erster Theil (1727)
Entstehung
Seite
48
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4 ? L. r.Don dem wagerechkenSeands

Weit«, ftyn/ was es vor eine Bewandms mrt demwagerechten Stande dir flüßigen Materiehabe / wenn die Röhren von ungleicher

-rsb.n. Weite sind. Dieses nun durch Versuche

*'L- zu zeigen habe ich ein Gefasst ük machen las-sen / daran zwey Röhren (D und der-gestalt gelörhct waren / daß beyde mit derHöhe desselben parallel gewesen. Als ichreines Wasser hinein goß / nach dem ichdas Gefasst auf einen Horizontal-gerichte-ten Tisch vor mich gesetzet hatte / bis esoben an die Röhre Kk gjeng; so stund dasWasser auch in der weiten Röhre cc> undin dem Gefasst än selbst eben so hoch/ dasist / auch hier waren alle drey Flachen desWassers in einer Horizontal - Linie »6.Und hieraus erhellet / daß man in demwagerechten Stande des Wassers nur aufdie Erhöhung über die Horizontal - Linie/keines Weges aber auf dessen Menge zu se-hen hat. Wer es versuchen will / kan dasGefasst ^8 so weit machen/ als er nur im-mer mehr will / und er wird dadurch dochnicht zuwege bringen/ daß es in der RöhreVL deswegen höher steiget. Es ist auchnicht nöthig/daß wir hier mit ungleich wei-ten Röhren von neuem versuchen/ was imvorhergehenden mit gleich weiten versuchetworden. Ein jeder siehet/ daß es eben so/wie dort/ eintreffen muß.

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§./s.