rr Cap. i. Von der verschiedene n Art:
s«, ser darinnen hat. Man fühlet nicht wem-chts ae- g"/ daß ein Schwamm viel leichter ist alsfunden, ein Stein/ unerachtet er viel grösser ist alsdieser. Diejenigen / welche mit Abwägungvielerlei) Wahren umgehen / sehen zur Gnü-ge / daß die Wahre gemeiniglich mehrRaum einnimmet / als das Gewichte. Z- E-ein Hut Zucker von 4 Pfunden nimmet gantzaugenscheinlich einen garweit gröffem Raumein / als das Gewichte von Bley oderMeßing / damit man ihn abwäget. Undfindet man selbst unter dem Gewichte/dereneines aus Stein / das andere aus Bley ge-macht worden / einen mercklichen Unterscheidin der Grösse / sonderlich wenn die Gewichtegroß sind- Jederman siehet/ daß das stei-nerneGewichte weit grösser ist / als das bley-erne/ ob sie gleich auf der Wage inne stehen/auch gleich schweer befunden werden/ wennman sie auf oder an den Händen gegen einan-der abwäget Gleichergesialt weiset eS
der Augenschein / daß immer eine Wahremehr Raum einnimmet als die andere / obman gleich einerley Gewichte hat. Z. E.Baum-Wolle niminet einen weit grösser»Raum ein / als der Zucker / wenn man vonbeyden ein Pfund nimmet. Da nun die je-nigeWahrc/ welche aufder Wage mit demGewichte inne siehet / mit ihm einerleySchweere hat (h. so erhellet
daraus/ daß diejenige/ welche einen grösser«
Raum