der Schwere der Lörper. 7
wagung aus den-Handen und Fingern uoe-te/ man es weiter bringen würde / alsjetzt an-gehet / da man damit gar nichts zu thun hat:als wie wir sehen/ daß man durch die Übungdas Augen-Maaß accurater machen kan.
Es gehet aber schweererher/ wenn man den WarumUnterscheid der Schweere aus einer-Hand der un-nach einander erforschen soll: Weil als denn ^rscheionöthig ist / daß man die vergangene Empfin-düng noch zugleich in Gedancken gegen-^ aufwartig erhält/ damit man die gegenwärtige einermit ihr vergleichen kan. Und diese Ubun- Handgen/dadurch man in Bemerkung des Un-nacheiu-terschcides der Schweere geschickter wird/N,gehören mit unter die Pflichten vonVerbes-'^^serung der Sinnen (jf. 504. Kior). Man r/rzci-wird auch im menschlichen Leben Falle an- gct.treffen / da man Nutzen davon haben kan. NutzenUnter dessen bleibet es doch gewiß/ daß man AM.bey aller Verbesserung den Unterscheid dochA y,'nur obenhrn bestimmen kan / ob er nemlich düngen,groß oder klein sey. Will man ihn aber ge-nauer wissen/ so muß man die Wage dazubrauchen,§. 1.).
§. 4. Da wir täglich Sachen zu heben Daßhaben/ so finden wir / daß einige groß und da- nicht allebey leichte sind/ andere hingegen ihnen an Materieder Grösse viel nachgeben und doch an der"°"Schweere sie weit übertreffen. Jedermann ^ ^fühlet cs/daß ein Glaß mit Quecksilber gefül- Schwer,letgar viel schweerer ist / als wenn man Was- re ist.
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