Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
216
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eine solche Anhänglichkeit zur Innigkeit undFestigkeit gedeihen, vor Erschlaffung undbaldigem Tode gesichert werde» soll. Amscclenrcichstcn, am innigsten ist Liese An-hänglichkeit, wenn sie aus Dankbarkeit einspvrblühet. Wer dem Weibe, das Wohl-wollen ehret und zu erwiedern weis, dieGesundheit des Leibes oder der Seeleschenkte, wer aus Gefahren es rettete, csder Tugend, dem Herzen Friede wiedergab; wer der Mutter das Kind, der Gattinden Treuen wieder schenkte, von den dun-klen Pforten des Schattenreichs die gelieb-ten Seelen wieder heraufrief an das hehreLicht; wer die Ehre der Unschuld rettete,Mißverständnisse hob, die den Frieden deSLebens, noch mehr, die den Frieden mitsich selber bedroheten; wer dieses mit Wohl-wollen und Güte, mit Weisheit und Scho-nung that: den sucht, den verfolgt dasdankbare Gcmüth mit innerer Liebe, strebtdem Verdienten nahe zu scyn und unauf-hörlich demselben zu huldigen.

Anhänglichkeit ist noch nicht Liebe, ob-