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die Huldigung der Maria ganz andereIdeen und Empfindungen, als die eitelerEhre. Ihm dünkt es, als werde er vonHänden der Liebe zum Bcgräbniß geweihet.
Ja, was mochte diese zarte, so tief,so lebhaft fühlende Maria empfinden, alssie von der Gcfangcnnehmung, unwürdi-gen Mißhandlung und von dem grausamenTode ihres göttlichen Freundes hörte, sie,deren Schmerz stiller, als der der Martha,aber eben darum um so nagender, tieferwühlender seyn, und ihr ganzes zartes We-sen, aus Liebe gewebet, zerstörend angrei-fen mußte! Zeugin seines Todes ist sienach den Nachrichten nicht gewesen; wiehätte sie das aushalten können! Solchenweicheren empfindsamen Seelen, in wel-chen die sympathetische Freude und dersympathetische Schmerz größer ist, als dereigene, weil dort die Phantasie den Schmerzbesonders zu etwas Grenzenlosen und Un-endlichen erhebet, fehlet die muthige Stärke,Schweres zu sehen und zu ertragen; sie ver-gehen im Schmerze. Darum sind sie in gro-14..