Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
119
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da die Worte der Hirten ins Herz, hmMd her denkend darüber. Und als derKnabe wunderbar schnell sich entfaltete, alswie in einer warmen Frühlingsnacht alleKnospen seines Geistes aufbrachen, undder Knabe zunahm an Alter und Größe, anWeisheit und Tugend, an Gnade bcy Gottund den Menschen: wer faßt da bas Glückder übcrseligcn Mutter! Und als Er daftand als Mann, in dem Bilde Gottes, injunger männlicher Kraft, in seiner seltenenGröße, als Weiser, als Tugcndheld, wiedie Tausende ihm anhiengen, wie er siewunderbar heilet, wie das Gerücht naheund ferne seinen Namen mit Bewunderungnannte: gicbt cs wohl etwas auf Erden,

was mit dem Glücke dieser Mutter vergli-chen werden kann?

Doch ganz rein ist kein Glück auf Er-den. Es wechselt die Hoffnung mit derFurcht, die Freude mit dem Leide.- ZittertMaria nicht schon für das Leben des Kin-des? Sucht sie nicht ängstlich den fürverloren gehaltenen Knaben? Und welche