Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
105
Einzelbild herunterladen
 

roZ

gcnc Leben und die eigene Erfahrung be-trachtet Maria im Lichte der Religion; eingöttlicher Glanz fällt ihr darauf; im ver-klärten Lichte erscheint ihr das Leben. Zu-sammenhalten,) das Endliche mit dem Un-endlichen, das Menschliche mit dem Göttli-chen knüpfet sie beides zusammen, und füh-lend und anschaulich findet sie nun daSUnendliche im Endlichen, das Göttliche imMenschlichen. Im eigenen Leben erscheintihr die Gottheit, wie im Thanttopfen dieSonne. So wird die Religion im Men-schen lebendig, so greift sie ein in seinDenken, in sein Thun und sein Leiden, inseine Freude und in sein Leis. Wie kahlund elend erscheinet dagegen demjenigen dasLeben, der cs nicht in dem milden undschönen Himmelslichte der Religion erblickt,dem cS nur ein Gewebe alltäglicher Verän-derungen nach ehernen Gesetzen der Na-tur ist!

>