und Freundin, die auch sich glücklich fühlteüber ihre, obgleich spät erfüllten Mutter-Hoffnungen. Weit von ihr wohnte dieFreundin, auf dem Judaischcn Gebirge,eine fromme Priestcrsfrau. Maria machtsich auf, sie kömmt. Welche Freude, wel-che Lhcilnahme der Elisabeth! Nicht freuengenug kann sie sich, nicht glücklich genugpreisen kann sie die glückliche gläubigeFreundin. O Selige, die du Glauben
hattest! spricht sic: Äenn vollendet wird
werden, was der Herr dir verhieß. Abernun erwachen auch die Gefühle der Maria.Nicht vor dem Himmelsbvtcn stehet sie mehr,vor dem sie nur kurzsylbige Laute stam-melte; sic stehet der Freundin gegenüber,der vertrauten, der Theilnehmendcn. Eswallet ihr Herz auf, ihre Gefühle werden;u geflügelten Worten; in der Begeisterungdes Gefühls spricht sie: es preiset meineSeele den Herrn, es freut sich mein Geistüber Gott, meinen Beglücker, daß er sognädig hcrabsahe auf seine niedrige Magd.Denn von nun an werden mich glückselig