Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
84
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aufflicgen. So sichern beide unsere Ruhe,geben unserem Herzen Friede, bewirken einsanftes Vergessen des Gegenwärtigen, undmit neuem Mulhe und neuer Stärke, mitanderer und besserer Stimmung kchren wirzu unserer Gegenwart zurück.

Nicht die blutigen Schlachtfelder derVorwelt, wo aus der Asche der Städte,unter den Ruinen verheerter Provinzen derHelden Lorbeer aufwächst; nicht die Höfeder Großen wollen wir besuchen, von de-nen stille selige Tugend sich hinwegwandte,und Laster mit Tug5ndlarven zurückblieben,wo alle Gifte versüßt um so sicherer, wennauch langsam, tödten: nein, in eine armeFamilie des Galiläifchen Landes lasset unseinkchrcn, wo unter einem ärmlichen Da-che, bey Fleiß und frommen Sinne stillesGlück, Wahrheit und Natürlichkeit, undjede Tugend in ihrer gesunden Naturfarbeblühet. — Es ist die uns merkwürdigste,uns heilige Familie, die wir besuchen, ansderen Armuth unser aller Reichthum, ausderen Niedrigkeit der Eröste hervorgieng.