Druckschrift 
1 (1814)
Entstehung
Seite
76
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durch mich seid. Ewig bin ich in meinemWesen/ wie die Gottheit, aus Verein Haup-te und Herzen ich hcrvorgieng. Ewig willich alle Wesen beseligen; ewig will ich dieWürde, die Bildung, das Glück der Men-schen sichern. Ich lebe mehr im Gefühleund in dem Wollen des Herzens, als inden Begriffen des Verstandes. Dort alleinbin ich lebendig, hier todt, wenn nicht dasButt des Herzens für mich schlagt. DasHerz und seine Liebe hast aber du, Mut-ter, allein in deiner Gewalt, und aus desKindes Liebe zu dir gehet die Liebe zu mirhervor; was dein Kind durch deine Schuldnicht gegen dich empfindet, das lernet esnicht gegen mich empfinden. Der ersteAnklang des Herzens, das erste Regen derLiebe gehet von dir aus. Du willst dank-bar seyn gegen mich? Nun, so liebe deinKind, wie ich dich liebte; thue an andern,was ich an dir that. Befördere durchWort und That das heilige Denken, dasreine Empfinden, das fromme Thun, dasGlauben, Lieben und Hoffen, wie ich cs