IOI
in dem Schlofsriegel die Löcher durchgebrochen; diese Vorrichtung zeigt wieder Bart des Schlüfsels und die Durchbrechung des Schlofsriegels überein-stimmen müfsen, wenn ein Schlüfsel zum Eröffnen eines solchen Schlofsesangewendet werden soll. — Der Schlofsriegel, welcher von oben angesehendargestellt worden, ist mit Ausnahme seiner Durchbrechungen auf der unterenSeite gerade so gestaltet, wie Fig. g.; jedoch von der Seite betrachtet wieFig. 9. auf dieser Tafel. Hier erklärt es sich denn auch noch näher, warumdie Durchbrechungen sammtlicher aufgefundener Schlofsriegel dieser Art, nichtdurch die ganze Dicke derselben mit ihren Unterabtheilungen reichen, sondernimmer auf I. bis | von der Dicke des Riegels im Ganzen durchbrochen sind;wohl auch auf der untern Seite defselben ein vertieftes Oblong von der Gröfsesammtlicher Durchbrechungen haben, welches dem Oblong an Form und Gröfsegenau gleich ist, das den Bart des zugehörigen Schlüfsels mit allen seinenZahnen bildet. Dieses vertiefte Oblong war in dem Schlofsriegel angebracht,damit der ein gleiches Oblong mit seinen Zähnen auf der Oberfläche bildendeBart des Schlüfsels, beim Einstecken in das Schlofs seine erforderliche Rich-tung bekam; um dann bei tieferm Eindrücken, mit seinen einzelnen Zähnenin die entsprechenden Löcher des Schlofsriegels sicher eingreifen zu können.
Aufser diesem — in Bezug auf den Schlüfsel — wesentlichen Haupttheiledes Schlofsriegels, nämlich die Durchbrechung defselben, haben die aufTab. XXL Fig. 7. 8- 9- und auf Tab. XX. Fig. 1. abgebildeten Riegel ohneAusnahme gleichsam zwei fortgesetzte besondere Riegel an den. beiden Enden,,welche rechts durch ein Loch in den Schlofskasten gehend, und links durch eineKramme laufend, dem Riegel seine erforderliche Richtung und bestimmte Lageim Schlofse geben. Das hintere Riegelende, links, hat mehr Höhe als Dicke rdoch Erstere übereinstimmend mit der Dicke des Schlofsriegels, und schiebt,sich mit seiner breiteren Seite an der aufrecht stehenden Rückwand desSchlofskastens hin und her, wohl nur zur Richtung des Riegels. Das vordereRiegelende aber, links, hat dagegen jedesmal mehr Breite als Höhe, und nie-