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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
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in die Hand pafst. Der ganze Schlüfsel scheint verbogen, wie solches derbeigefügte Schlagschatten nachweist.

Fig. 5. wäre nach der Beschreibung des vorhergehenden Instrumentsgleichfalls als Schlüfsel zu bezeichnen, defsen Bart mit seinen nach beidenSeiten zugekehrten Zinken, dem Schafte, dem Handgriff ohne Absatz, welchezusammenhängend rund gearbeitet sind, und defsen plattgeformtes Ende mitdem gewöhnlichen Loche oder Schlüfselring versehen ist; allein man könntedieses Eisenstück herumdrehen, und als einen doppelten Haken betrachten,wie man Aehnliche in Küchenkaminen zum Aufhängen der Wafserkefsel u.s. w. findet.

Mit mehr Gewifsheit liifst sich aber Fig. 4-j obgleich die Form diesesGegenstandes auch ungewöhnlich ist, als Schlüfsel oder Dietrich ansehen.An den runden Schaft, welcher sich unter einem platten Handgriffe anschliefset,setzen sich nämlich zur Bildung des Bartes, zwei rechtwinklichte parallele Haken;von diesen ist einer gröfser als der andere; der kleinere jedoch so ange-schmiedet, dafs er mit seinem untern Ende, ebenfalls dem unteren Ende desgröfseren in einer mit dem Schaft rechtwinklichten Richtungslinie gleich kommt;dieses letztere wird bei dem durchbrochenen Bart eines jeden Schlüfsels inder Regel beobachtet, wie solches auch bei Fig. 1. 2. 3. 5. 6. 7, und 11.dieser Tafel, so wie bei den heut zu Tage gebräuchlichen Schlüfseln, zu er-sehen ist. Oben auf dem gröfseren Haken, setzt sich hier noch ein cylin-derförmiges Köpfchen auf, dem Vorkommen am Kopfende eines französischenSchlüfsels nicht unähnlich; hier mag es, gleich wie bei den halben deutschenKastenschlöfsern, zum Richtungsansatz des französischen Schlüfsels gedient ha-ben. Der platte Handgriff hat an diesem Schlüfsel kein Loch; wohl aber ister am untern Ende umgebogen, oder mit einer Oese versehen, in welchersehr wahrscheinlich ein beweglicher Ring sich befand, gleich wie es bei demSchubriegel der Fall gewesen, der auf Tab. XX. Fig. 1. a. vorkam. Im übrigenfindet hier, das bei Fig. 2. hinsichtlich des Schlüfsels zum Schlofse Gesagte,

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