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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
Entstehung
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I

HofFmann annahm; wohl aber zu einer Fallthür oder auch zu einem Fenster-laden, der über dem Fenster zum Herunterschlagen befestigt war.

Fig. ij. zeigt einen mit einem. Beschläge zu vergleichenden Gegenstand.Derselbe besteht aus einem Krampen, welcher in mafsives Holz eingeschlagengewesen sein mufste, und aus einer um denselben gebogenen und beweglichenSchiene, die in eine Dielenkante eingesteckt und mit einem eisernen durch-gehenden Stifte, von welchem nur noch Reste ersichtlich sind, um dieselbebefestiget wurde. Gehörte dieses Eisen zu einer kleinen Thür, so konntedieselbe nicht in einen Falz eingelafsen sein, sondern sie mufste auswendigauf-ihrem Rahmgestelle, entweder ganz oder doch zur Hälfte ihrer Dicke auf-liegen. Am wahrscheinlichsten ist aber wohl, dafs dieser Gegenstand nichtals Beschlag einer Thür oder eines Fensters, sondern zu irgend einem Gelenkegedient habe; z. B. an einem Auf- und Niederlafstisch, in einer Fensternische,wie dergleichen in allen Gebäuden sich noch vorfinden.

Fig. i4- bildet imGrundrifs und äufsern Aufrifs einen Beschlag, defsen doppeltesBand, die i|" starken Rahmstücke der Thür, zu welchem Zwecke es gedient, um-schlofs, und das mit zwei bis drei starken groisköpfigen, von Aufsen nach Innen.,durch-und umgeschlagenenNägeln,worunterkein Nietnagel sich befindet, angenageltwar. Der zugehörige Kloben erfordert ein hölzernes Thürgestell; so verlangtauch die Construction des Bandes, dafs der Thürflügel im Innern des Thiir-gestells sich stumpf, das heifst, ohne Thürfalz, anlehnte, wenn nicht derKloben wie bei Fig. 10. erwähnt ist, schräg in das Gestell eingeschlagenwurde, wo dann auch ein Thürfalz vorhanden sein konnte. Den i|" dickenRahmstücken und dem 9^ langen Bande nach, scheint dafselbe zu einer ge-stemmten Thür gehört zu haben, welche bei dem nur £" starken Kloben nichtsehr breit sein durfte; es ist daher anzunehmen, dafs dieser Beschlag, bei einerstarken Flügelthür, etwa einer Hausthür, gedient habe.

In Fig. 15. sehen wir endlich einen Fallriegel oder Klinke, zum Zuhalteneiner wenig bedeutenden Thür, wie ähnliche noch häufig an Ställen auf dem