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Ann des Schubriegels mit seinem Hacken Fig. i. b. in das Schlofs eingestecktwar, durch das Zurückdrücken defselben in den Schlofskasten, das Schlofs ohneSchlüfsel verschlofsen werden konnte. Dieses war übrigens nicht bei allenSchlöfsern dieser Art, die in Victoria ausgegraben sind, der Fall, wie schon beiFig. 3. dieser Tafel zu ersehen ist, wo der Schlofsriegel viel zu kurz ist, umsich aus dem Kasten schieben zu können. Der Schlofskasten selbst ist vonstarkem Eisenblech, 5^." im Quadrat, 4" hoch, aus einem Rahmen und einerDeckplatte zusammengesetzt, wie es Fig. 1. a. b. c. d. deutlich, zeigt. Er istmit vier starken Nägeln an die Thür befestigt, wovon die drei sichtbarensehr hohe Köpfe haben. Die Arbeit des Ganzen ist grob und schlecht, be-sonders fügt sich der Kasten nachläfsig und unförmlich zusammen. Das Schlofsscheint daher zu einem Stall oder ähnlichen Behälter der Art, gehört zu haben,welcher nur von einer Seite verschliefsbar war.
Das Fig. 2. a. abgebildete Schlofs, welches an einer Kette hängt undwieder an eine Kette geschlofsen ward, diente zum Zusammenschliefsen zweierabsolut trennbarer Gegenstände. Es läfst sich eigentlich nur als die künstlicheVorrichtung eines Gliedes dieser Kette ansehen, wodurch man dieselbe beliebigzusammenschliefsen, oder in zwei Theile trennen konnte. Es ist im eigent-lichen Sinn des Worts ein Karbiner, der aber nur mit einem Schlüfsel geöff-net und geschlossen werden kann. Hoffmanns und anderer Ansicht, dafs dieseKette mit dem Schlofs gebraucht worden sei um gefangene Krieger, Sklavenu. s. w. damit anzufefseln, ist sehr unwahrscheinlich, indem weder die Kette,noch insbesondere das Schlofs stark genug ist, einem kraftvollen Manne zuwiderstehen. Ohnedem liefs sich die Schlofsfeder sehr leicht mit einem nageiförmi-gen Eisen, oder auch nur mit einem dünnen Holze zurückdrücken, wodurch schondas Schlofs, vermittelst einiges Schütteins, von selbst und ganz unverletzt aufgehenmufste. Darin hat dieses Schlofs, zu welchem Gebrauche es auch gedient haben mag,einen wesentlichen Fehler, und führt auf die Meinung, dafs es zum Anschliefsenirgend eines beifsenden Thieres — vielleicht grofsen Hundes — benutzt worden