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2, [Text] (1826) Römische Alterthümer in und um Neuwied am Rhein : mit Grundrissen, Aufrissen und Durchschnitten des daselbst ausgegrabenen Kastells, und Darstellungen der darin gefundenen Gegenstände
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von verschiedener Gröfse; Verzierungen aller Art und in gröfster Menge, derenZweck und Bestimmung schwer zu errathen sein möchte, fanden sich vor, vondenen die geschmackvollsten auf Tab. XVI. Fig. 2. 3, 4« — wahrscheinlichStiele von eisernen Schlüfseln—6. 7. und Tab. XVIII. Fig. 19. 20. 21. 23.24. in natürlicher Gröfse dargestellt sind. So zeigt auch mannigfache, ebenso und mit unbedeutenden Veränderungen vielfältig vorkommende Kleider-spangen, Fibeln die Tab. XVIII. in natürlicher Gröfse; als: Fig. 4- Emailleauf Kupfer gelegt, ein grünfarbiges Thier auf blauem Grunde. Fig. 5. 6. 7- 8. n-12. 13. die zwei letzten ebenfalls emaillirt, blau und grün. Interefsant istein kleines Relief, welches auch als Fibel gedient zu haben scheint; es istdie Darstellung eines mit Schild und Schwerdt bewaffneten, vorschreitendenKriegers, der einen schon darniederliegenden Krieger tödten will, il" lang.Die Nadeln auf derselben Tafel unter Fig. 9. 10. gehören auch wohl in dieKlafse der Vorstecknadeln; Erstere durch ihre Schwere von 2I Loth und sehrmafsiven Kopf, Letztere durch Feinheit vmd Eleganz sich auszeichnend. Aufser'diesen fanden sich Nadeln und Griffel in grofser Anzahl, in allen Gröfsenund Formen, mit und ohne Oehr, denjenigen aus Knochen ähnlich, welcheauf Tab. XIII. abgebildet sind.

Die auf Tab, XVIII. Fig. 15. 16. in natürlicher Gröfse dargestellten Ge-bilde, gehören wohl, wie die Menge ähnlicher hier gefundener langer, schmalerLöffel, zu chirurgischen Instrumenten, oder dienten zum Herauslangen derSalben aus enghalsigen Gefiifsen.

So erscheint Fig. 3. a. b. (natürl. Gröfse) auf Tab. XIX. als ein zweck-mässig geformtes Badegefafs für das Auge; Löffel wie Fig. 2. a. b. Tab. XIX.,auch Pincetten Fig. 14. auf Tab, XVIII. (beide in natürlicher Gröfse;), sindmehrere gefunden worden.

Als gut verzierte und geformte Henkel erscheinen Fig. 17. iß. Tab. XVIII.davon mehrere Aehnliche, wenn auch an Gröfse verschieden, ausgegrabensind. Tab. XVI. Fig. 5. der Stiel, wahrscheinlich einer Opferschaale, sehr roh