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und ferner: dafs man der Striga 60 Fufs gebe, wenn vereinigt gelagert werde.Diefs wäre also hier, wo statt 50 Fufs deren 60 stehen, der Fall. DoppeltePedatur womit sich unsere Figur zusammensetzt, erhielten schon die Waffen-gattungen des römischen Heeres, welche doppelte Rationen bezogen (armaturisjduplaribus qui binas consequantur anonas. Veget. II. 7). Auch heifst es an-derswo: das Pratorium, die Pedatur der Comites, (wozu die Offiziere undBeamten unmittelbar neben und unter dem obersten Befehlshaber gehörten)auch das Quästorium, können verringert oder erweitert werden, jedoch mitBeibehaltung ihres Antheils an der Breite, (s. Graev. Thes. antiquitat. vol. X.p. 1024.) Endlich liegt unser Gebäude in derselben Richtung wie das Aehnlicheam Wicheishof bei Bonn, (dort unter dem Namen Hypocaustum vorkommend)und hat auch dreimal die kleinste Dimension zur Länge. Also ist hier injeder Hälfte: dimidio longior." ■—
Soweit Hr. Dr. Hundeshagen, defsen Ansicht und genaue Auseinander-setzung der ausgegrabenen Gebäude ich. mitzutheilen für zweckmäfsig hielt,indem wohl in Deutschland keine Ausgrabung gemacht w r orden, die sovollständig die Grundformen eines römischen Kastells mit seinen Gebäudenergeben hat, und zwar eines solchen mit sechs Thoren; wodurch also manchesDunkle in den alten Autoren über die zwei Quintanenthore aufgeklärt werdenkann. —
Ueber den Mittelbau, welchen Hoffmann als Pratorium bezeichnet, findensich in Hoffmanns Papieren auch nur unvollständige und flüchtige Ausmefsungenund sich widersprechende Bemerkungen; es mufsten daher auch hier die Maalsedurch Dr. Hundeshagen revidirt, ergänzt und berichtiget werden. Nachdemdieses geschehen, ist der Bau auf Tab. IL dargestellt.
Zu wenig im Ganzen ist bis jetzt noch hiervon zu Tage gefördert, so wievon dem anstofsenden Gebäude links, welches als Quaestorium zu bezeichnenwäre, um etwas Genügendes und vollständig Erklärendes darüber sagen zukönnen. Was in Hoffmanns Papieren sich als Uebereinstimmendes darstellte,