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der Umfestigung der Lager, ist dieselbe in der beigesetzten Profilzeichnungbeigefügt worden* Die architektonische Darstellung umfafst die bis jetzt aufge-grabenen Ruinen dieses Kastells, so wie auch die Grundform welche dafselbenach seiner ursprünglichen Anlage gehabt haben könnte, von Dr. Hundeshagenmit Consequenz und Analogie durchgeführt. Mit doppelten und durchkreuzendenLinien (MW) ist das bei den Nachgrabungen zu Tage geförderte Gemäuer bezeich-net; durch schräge, aber einfache Linien (III Ulli) dasjenige, was aus dem vor-her Aufgefundenen nicht anders gefolgert werden konnte, restaurirt. Die gestrichel-ten schrägen Linien (ff:/:) deuten übrigens an, was castrametatorisch undarchitektonisch zum vollständigeren Begriff des Alterthums beigebracht Worden.Das mit einfachen Linien Eingeschlofsene und nicht weiter Bezeichnete, stelltdie supplirenden Formen der gesammten Kastell - Anlage dar; sie betrifft insbesondere auch die einzelnen baulichen Lagerstätten für Mannschaft und Pferde,Welche nach den Ausgrabungen am Wichelshoff bei Bonn *) bestimmt werdenkonnten. Hieraus wird es nun um so deutlicher zu ersehen sein, dafs dieAufnahme und Darstellung der Gebäude vom Wichelshoff für die Alterthums-kunde der Rheinlande bedeutungsvoll waren, und die dabei geäufserte Erklä-rung hier ihre Bestätigung finden wird. Diese Darstellung kann zugleich beiden zu erwartenden fernem Nachgrabungen bei Neuwied, von wesentlichemNutzen sein.
Die natürliche Gröfse der in dem Grundrifs und beigefügtem Profil aufTab. IL aufgenommenen Gegenstände ist auf das ein tausendste Theil der-selben, reducirt worden. Der hierzu verjüngte Maafsstab ist doppelt beigesetzt,sowohl im rheinischen, als auch im römischen Fufsmaafs. Dr. Hundeshagenbemerkt dabei: „Das Letztere (römische) Maafs ist zu dem Ersteren (rheini-schen) als 105 zu 100 angenommen worden, ein Verhältnifs, mit dem alles
*) Die Denkmale germanischer und romischer Zeit in den Rheinisch- Westphälischen Pro-vinzen; von Dr. Dorow. 1823 Stuttgardt bei Cotta. 1. Band, Seite 1,