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so kann doch die Wiederholung derselben in dieser Sammlungdein nicht überflüssig erscheinen, der cs weiß, das die srübercnAbdrücke in der Regel nur nach Copialbüchern — nnd selbstden besten derselben ist nicht immer zn trauen —auch wenndie Originale Vorgelegen hatten, häufig fehlerhaft nnd imAllgemeinen unzuverlässig sind; selbst Werke, wie die OriginosOueltioae, können diesem Vorwürfe nicht ganz entgehen.
Die Urkunden sind nicht allein wörtlich, sondern auch inder Schreibweise möglichst genau wiedcrgegcbcn, die Interpunk-tion aber nach neueren Grundsätzen hinzugcfügt, da ja bekannt-lich die verschiedenen durchaus willkürlichen Zeichen der älterenHandschriften für uns völlig bedeutungslos sind. Als eineEigenthümlichkcit muß ich bemerken, daß ich die so oft vor-kommcndcn Bezeichnungen einiger Vocalc (namentlich o und n),über welchen sich bald dieses, bald jenes Zeichen findet, dessenBedeutung von den Herausgebern von Urkunden nicht gleich-mäßig aufgcfaßt wird, durch Auflösung deutlich zn machengesucht habe. Dem Kenner der Niederdeutschen Sprache, diebis in die Mitte des XVI. Jahrh. in Norddeutschen Urkundenausschließlich auftritt, wird cS nicht entgehen, daß unser Alphabetin der Bezeichnung der Vocale durchaus unzureichend ist. Deroft ganz eigcnthümliche Laut eines a, », ä oder >i läßt sichdurch die gewöhnlichen Buchstaben nicht wicdergebc». Gewöhn-lich wurde dies vom Schreiber nicht beachtet; er überließ cs,wie cs ja in hundert Fällen noch jetzt der Fall ist, dem derSprache kundigen Leser, sich den rechten Laut gleichsam hinzn-zudcnken; sorgsamere Schreiber wollten aber dein Leser nichtetwa dieses Denken ersparen, sondern gerade andcutcn, daß derLeser den in Frage stehenden Vocal nicht mit dem herkömmlichen,sondern einem besonderen Laute aussprccheu müsse. Dazuwählte er ein Zeichen, das wie ein o oder ^ oder noch anderssich darstellt; Genaueres konnte er nicht geben. Dies Verfahrenwar rein willkürlich, selbst bei Eigennamen. Mau findet z. B.den Namen einer alten Lüneburger Bürgcrsamilic Uutll, Hautund Hot geschrieben; keine dieser Schreibweisen drückt den rechtenLaut aus, den aber der, welchem die heutige Volkssprache (aber