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nicht gerade wie sie beim Stadtbewohner lautet) bekannt ist,unschwer findet. Der hier gemeinte VvlkSmuud spricht eigent-lich nie einen Vokal rein aus; er läßt stets einen andern danebentonen, der in den verschiedenen Provinzen keineswegs gleichlautet. Der Lüneburger z. B. läßt in dem Worte ckon (thun)ein o nachtönen, der Rheinländer schrieb ckoin, der Kalcnbergermachte ein ckouu oder gar ein üaun daraus und nannte dieoben erwähnte Bürgcrsamilie nicht Lüneburgisch Hont, sondernHaut. Das Hochdeutsche gut klingt dem Lüncb. Landmannegout, keineswegs gut, dem Kalcnberger gaut. Die Bezeichnungder Urkundcnschreiber ist dem Sprachkundigen völlig überflüssig,weil sic die Aussprache doch nicht genau bezeichnet, viele Ab-schreiber wandten daher obige Zeichen gar nicht an. Mansollte sie daher bei dem Abdrucken der Urkunden, als durchausihrem Zwecke nicht genügend, ganz wcglaffcn. Ich habe einenanderen Weg Ungeschlagen; wo ich solche Zeichen fand, habeich durch einen bcigesügtcn Vokal den richtigen Laut wenigstensangcdcutet. Ich schreibe daher statt ckün ckoeu; richtiger wäregewesen cko-ou, damit das Wort nicht gar in ckön verzerrtwürde. Sv schreibe ich das urkundliche gut (gut) nicht got,sondern ächt Lüneburgisch gout; der Kalcnberger würde geradezugaut schreiben und sprechen.
Daß ich nicht ohne fremde Hülfe und freundlichen Rathmeine Arbeit durchführen konnte, brauche ich wohl nicht zuversichern. Allen denen, welche mir helfend und rathcnd beistandcn,meinen bereitwilligsten Dank, aber vor allen fühle ich mich demHerrn Staatsarchivar Geh. Archivrath vr. Grvtcfendin Hannover, der mit besonderer freundlicher Mühwaltungdiesem Urkundenbuche seine erfolgreiche Mitwirkung widmete,dankbar verpflichtet.
Lüneburg, 1. Januar 1872. A