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ZN3N2 aus Adelichem Geschlecht entsprossen/ gestifftet/und ausderParmensischen Ursulinerin Gesellschafft zu diesem Endeerwählet worden. Diese pflegen sich schwartz zu kleiden/aberihr Mantel ist dunckel-blau/ dessen Saum sie mit einem Gür-tel aufhalten/ das übrige aber/ so hiervon das Haupt bedecket/lassen sie biß auf die Helffte des Angesichts herab hangen.
ev.
Eine Ursulinerin zu Parma mit einem Haus-
Kleid.
eTxJeses Bildniß thut gleichermaßen eine Ursulinerin zu^Parma mit einem Habit vorftellen/wie sie solchen zuHauSträget/ als nemlich einen schwartzen/ worüber sie noch einen an-dern gleicher Farbe anleget/ und das Haupt ohne Haar-Zierdemit einem etwas schwartzen Weihe! zudecket. DergleichenJungfrauen werden in die Gesellschafft angenommen/ so offteine aus derselben mit Tod abgehet/aufdaß die vicrtzigste Zahlbleibe. Wann sie sich in solche Stifftung begeben/thun sie sichselber GOtt aufopffern und das Gelübde der Keuschheit auffolgende Art und Weise abstatten: Allergütigfter und allersüsifester GOtt/ ich N. obwolen allerdings Unwürdige für deinemgöttlichen Angesicht zu erscheinen/ doch auf deine unendlicheGüte und Müdigkeit hoffende/ und dir zu dienen verlangende/gelobe vor der allerheiligsten Jungfrauen Maria/ der H.Ur.sula und ihrer Gesellschafft ewige Keuschheit/auch in der Stiff.tung dieser Gesellschafft zu leben und zu sterben. Bitte dero-halben von deiner unendlichen Güte und Müdigkeit durch dastheure Blut JEsu Christi/ daß du mich/ obschon Unwürdige/wollest auf- und annehmen für deine Dienerin/und wie du mirhast Gnade geben zu diesem Verlangen/ du mir auch also Gna-de gebest/ solches zu erfüllen / Amen.