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ein anders schwaches mit einem ledernen Gürtel gegärtes tra-gen/ zu Haufe bedienen sie sich eines weißen/ ausser diesen abernoch darüber eines schwachen Weihels/welcher/wie ein Man-tel biß aufdie Knie frey herunter hanget.
Von dieser Gescllschafft hat der Ädbt
n-s/?. /.von gottseeligen Wercken zu Romgeschrieben.
OV.
Eine Ursulinerin zu?3rma.
/ZjLLeichwie die Ehrwürdige Jungfrau Angela im Verone-wüschen Gebiet/ um das Jahr i; i6.eine Versammlung vonerbarn Jungfrauen unter dem Schutz 8t. UrlulX.gesttfftet/welche die Mägdlein ohne einigen Lohn unterrichteten : alsohat der Durchlauchtige Hertzog zu karms kainutiusAnnoeben auch zu gedachtem karms eine aus Adellchen hier-zu erwehlten Jungftauen/ dergleichen Versammlung aufge-richtet/ und denenselbigen etliche Satzungen fürgeschrieben/fürnemlich aber/ daß sie andere in guten Sitten und übrigeneinem Adelichen Frauen-Bild wolanstehender Arbeit unter-weisen sollen. ES hat ihnen auch besagter Hertzog den NamenUrsulinerinen beylegen/ und derselben nur 40. an der Zahl ha-ben wollen; jedoch daß andere 20. geringeren Standes ihnenzugesellet würden/ deren Amt/ denen ersteren zu dienen/ seynsolle. Diese werden nun die weissen Schwestern genennet/und solches daher/ weiln sie einen weissen/ die andern aber ei-nen dunckcl.blauen Weihe! auf dem Haupt tragen/ welcherihnen über das Angesicht herab hanget/ gleichwie es im beyge-setzten Dildniß zu ersehen ist/ wann sie zu gewissen ihnen zuge-lassenen Tagen ausgehen/ und seyn sie allem andern AdelichenFrauen-Zimmer ein Exempel/ reitzcn selbe auch an/ dem welt-lichen Pracht sich zu entschlagen.
Zu Placentz befindet sich eben eine dergleichen UrsulinerinenGesellschafft/ welche vonl-sursl^aü und llLbellLi-ampu.