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brecht/ einer Stadt in Holland/ der Heil. HZnecis zu Ehren/nechft bey dem Closter ist erbauet worden. Welches Clostererstlich Anno 1326. daselbst aufgerichtet/ hernach aber von et.ner edlen Natron, aus Norwegen gebürtig/mitNamcn Walcl-burZis, aus eigenen Mitteln vcrgrösscrtwurde/worem sie sichauch selber mit etlichen Adel. Jungfrauen GOtt dem HErrnzu dienen ergäbe/und allda nach St. Augustini Regel lebete.Diese Closter-Jungfrauen waren mit einem wetssen Habit/und dergleichen Scapulier gekleidet/das Haupt aber bedecketcnsie mit einem schwachen Weihel/und trugen um dcnHals einengekrausten Kragen. Sie lebeten anbey auch eingeschlossen /und hielten eyfrig ob den übrigen Ordcns-Gelübden. Jnsge-gemein wurden sie Nonnen der Heil. äZnerig genannt. Amjetzo aber sind sie wegen der Ketzereyen / die da m Holland weitund breit eingerissen/ gantzlich abkommen.
IV.
Tloster-Jungfrauen/die vom Heil.^mbrolio den
Namenhaben.
1 M dasJahr Z6o.hat die Jungfrau VlarceMna.eine Schwe«^ ster des Heil. ^mbrolu, gelebet/ welche sich von ihrer zar-ten Jugend an GOtt dem HErrn/ als ihrem Bräutigam / er-geben: Wie sie denn von ihren Eltern bittlich erhalten / ihreJungfrauschafft durch ein öffentliches Gelübde GOtt demHErrn aufzuopfern. Weshalben der Heil. Pabst Liberiasie am Heil. Weyhnacht - Tage in der St. Peters-Kirche/ all-wo ein grosserZulauffder Adel. Jungfrauen war/ welcheihr hierinnen zu folgen begehrten/mit dem H.Weihel und denübrigen Ordens - Kleidern/ als eine Braut Christi / eingeklei-det. Räch dem Tod ihrer Eltern ist sie gen Mayland kommen/daselbst sie mittelst Anweisung ihres Heil. Bruders ^mbroluvon dem väterlichen Erbe für ihres Lebens Unterhalt mehrnicht behalten/als ein schlechtes Kleid und geringe Speisen;wie sie sich dann auch mit Fasten und Wachen kastcycte/ und
ä z nim.