^ G )2( G
srno: Ich verspreche den Gehorsam in» Busen biß an denTodt; Andere aber halten dafür/daß sie schlecht hin und nichtöffentlich dicGelübde abgeleget haben. Anjetzo seyn die Layen-Br über in der Cistcrcienser Versammlung/ so die Fuliensischeheiffet/ weiß gekleidet/wie solches hier vorgestellet wird. Wel-che nach einigen Probier - Jahren zu den einfältigen Gelübdenzugelassen werden; etliche aber derselben thun hiervon keineProfeßron abstatten/ und werden die vonsri oder Eeschenckregeheißen.
exm.
Orden der Floriacenser-Mönchen.
loackimu^der Adbt des Cistercienscr-Ordens / hat entwe-^ der aus Begierde eines vollkommenen Lebens / oder vomGeist der Neugierigkeit gereitzet / um das Jahr nyo. dahingetrachtet/ daß er von dem Ciftercienser Closter abgesondertwürbe/indem er gesprochen: wie ihm allezeit die Ruhe im Her-tzen gelegen gewesen sey/welcher er bey den Cisterciensern nichthabhafft werden können/ es wären auch vielerlei) Weege / dieda zu GOtt führeten/ und wären alle gut / es möchte immer /wer da wolle/ m dem Cistercienser-Orden verbleiben/ er mit ei-nigen Gesellen wolle eine andere und stcengereSatzung in achtnehmen/ und deswegen müsse man ihn nicht als einen Ausreis.ser oder Verlasset des Ordens verdammen / sondern als einenklugen Verbesseret desselben loben. Derohalben gienge er mitzwey Gesellen elend und armselig über das kalte Alpen- Gedür-ge/ und nachdem sie sich über den Fluß begeben/ langete»
sie an einem Ort an/welches k!or!geheissen/allmo sie sich niederliessen / und ward hernach solche ihre Wohnung in eine / demHeil. lokirnn! dem Täuffergewiedmete Abbrey verwandelt/wohin sich viel andere begeben/ und joachimo beygesellet ha-ben. Dieses Closter zu klon hat hernach durch die Freyge-bigkeit der Könige in Siechen und Hertzogen in Calabrien sehrzugenommen/ und ist zu einer besondern Versammlung der so
z genand-