Von dem Accent oder Sylbenlaut. 61
Diese Endigung lautet immer ti, das ist kurz y oder i..
Unter den vorbemerkten Endigungcn sind beynahe alle! Worte der Englischen Sprache begriffen,s Die wenigen/ welche zu den andern Endigungen gehö-rcn, sind entweder nicht unter allgemeine Regeln zu brin-ge»/ oder sie haben so mancherley Ausnahmen, daß sie hier
> nur von wenig Nutzen seyn würden; und da sie hauptsächlichaus ein- und zweysylbigcn Worten bestehen, so werden die
! für selbige angegebenen Regeln ihre Aussprache ziemlich be-stimmen. Sollte dies der Fall nicht seyn; so kann mansich in meinem Englisch-Deutschen Wörterbuch, in wel-chem nicht nur jedes Wort ganz accurat accentuiret, son-, dccn auch die Aussprache bey jedem Wort so genau, als es' sich durch den Deutschen Laut thun lassen wollen, bemerkti ist, Raths erhöhten.
! Endlich wird noch nachgehohlt, daß, sowie jedes Wort in
^ der Englischen Sprache von mehr als Einer Sylbe, eine accen-j tuirte Sylbe hat, diesich von den andern unterscheidet; so hatl auch jedes eiusylbige Wort einen Buchstaben der im Lautvon den übrigen Buchstaben unterschieden ist. Z. E. Indem einsylbigcn Worte b-n', ist das r accentuiret; in bäteaber der Vocal ä; in Lud' das b, und in Lüde das ü. Im er-l stern Fall, da der Accent auf dem Consonant r oder b liegt, ist! die Sylbe kurz; im letztem mit dem Accent überm ü ist sie lang.s So 'wie nun jedes Wort in der Englischen Spracheeine accentuirte Sylbe hat; so sind auch in einigen längerenl vielsylbigen Worten, zwey Accente anzutreffen, davon deks eine mehr, der andere weniger gedehnt ist.i Es wird zum Beyspiel in dem Worte expos'imlawr'x,
^ die Sylbe xor stärker, die vorletzte Sylbe ror aber weni-
> ger gedehnt.
> Da nun dieser Fall wirklich vorkömmt; so hat man sich
z dann auch beim öffentlichen Reden oder Lesen zu hüten, daßs man den Accent in einem Worte nicht auf alle Sylben gleichl stark ausdehne, welche Uebertrctung nur zu oft der Fall ist;j indem