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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
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996
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^6 Auliochus macht Frieden. 2 Maccabäer 13 . 13 . Alcimus.

besten Kriegsknechten, und fiel dem Könige insein Lager, und erschlug bey vier tausend Mannund den vordersten Elephanten, samt allen, dieim Thürmlein waren. *«vr. 21,31.

16. Damit brachten fie ein großes Schreckenund Furcht in das ganze Lager, und zogen ehr-lich und glücklich davon,

17. Am Morgen, da der Tag anbrach; denn' Gott war ihr Helfer gewesen.

18. Der König aber, als er versuchet hatte,daß die Juden so freudig wären, wandte sich undzog durch unwegsame Oerter;

19. Und führete sein Volk vor * die Festungder Juden Bethzura, die nicht besetzt war. Aberer ward auch in die Flucht geschlagen, und richtetenichts aus, und nahm Schaden. *iMacc 6 , 3 i.

so. Denn Judas schickte alle Nothdurft in dieFestung.

21. Es war aber einer unter den Juden, Ro-docus; der verrieth den Feinden alle Heimlichkeit.Aber man verkundschaftete ihn, und fing ihn,und jagte ihn davon.

22. Darnach ward der König anders zu Rath,und machte Frieden m.it denen zu Bethzura, undzog davon, und schlug sich mit Juda, und verlordie Schlacht.

23. Und weil er erfahren hatte, daß * Philippusabgefallen war, den er hinter fich zu Antiochienzum Statthalter gelassen hatte; erschrak er sehr,und ließ mit den Juden handeln, und vertrugfich mit ihnen, und schwur den Vertrag zu hal-ten, und ward also ihr Freund, und opferte,und ehrete den Tempel, und hielt fich freundlichgegen die Stadt. * 1 Macc. 6 ,35.63.

2.j. Und nahm Maccabäum an zum Freund,und machte ihn zum Hauptmann von Ptolemaisan bis an die Gerrener.

> 25. Als aber der König gen Ptolemais kam,sahen die Ptolemaier den Vertrag nicht gerne:denn sie besorgten fich, man würde ihnen nichtGlauben halten, gleichwie fie nicht hätten Glau-ben gehalten.

26. Da trat Lyfias öffentlich auf, und entschul-digte den König, und beredete fie, daß fie zufrie-den waren, und stillete fie, daß sie fich alles Gu-tes zu ihm versehen sollten. Darnach reifeteer wieder zurück gen Antiochien. So ist es mitdiesesKönigsReise und Wiederheimzug gegangen.Das 13. Capite!.

Von Nieaners Untreue und Rhoziü Tode.

1.Hl?ach dreyen Jahren darnach vernahm Judas^ und die Seinen, daß Demetrius, Se-

leuci Sohn, zu Triyoli mit großem Volk undvielen Schiffen angekommen,

2. Und das Land eingenommen und * Antiochumsamt Lyfia, desselben Vormund, erschlagen hätte.

* 1 Macc. 7 , 2. 3.

3 . Alcimus * aber, der zuvor Hoherpriester ge-wesen und schändlich abgefallen war zur Zeitder Verfolgung, und nun dachte, daß er wederbeym Leben bleiben, noch wieder zum Hohenprie-steramt kommen möchte; *i Macc. 7 , 3 .

Der zog zum König Demetrius im hundertund ein und fünfzigsten Jahr, und brachte ihmeine goldene Krone und Palmen und Oehlzweige,die in den Tempel gehörten;

5 . Und den ersten Tag verzog er, bis er seineZeit ersah, die ihm hülfe zu seiner Wütherey.Da ihn nun Demetrius in den Rath fordernund fragen ließ, wie es um die Juden stündeund was sie vorhätten;

6 . Antwortete er also: Die Juden, die sich dieFrommen nennen, welcher Hauptmann ist JudasMaccabäus, erregen immerdar Krieg und Auf-ruhr und lassen deinem Reich keinen Frieden;

7. Haben auch mich msrner väterlichen Herr-lichkeit, nähmlich des Priesterthums beraubet.Darum bin ich hieher gekommen;

8 . Zum ersten, dem Könige zu gut und daßichs treulich meine; zum andern, daß ich auchmeinem Volk gerne wollte Rath schaffen. Dennmit solcher Unordnung wird unser ganzes Ge-schlecht untergehen.

9. Darum wolle der König in die Sache sehen,und nach seiner berühmten Gütigkeit dem Landeund unserm ganze» Geschlecht in dieser Sacherat Herr und helfen.

10. Denn weil Judas lebet, ist es nicht mög-lich, daß Friede im Lande werde.

11. Da er solches geredet hatte, ergrimmetendie Andern auch wider den Judas und verhetztenden Demetrius wider ihn;

12. Daß er alsbald'Nicanor, den Hauptmannüber den Elcphantenzeug, forderte und ihn zumHauptmann wider die Juden verordnte.

* 1 Macc. 7 / 26.

13. Und befahl ihm, daß er Judam umbrin-gen, und seinen Haufen zertrennen, und Alcttmum zum Hohenpriester einfttzen sollte.

i>l. Da schlugen fich zum Nicanor alle die Hei-den, so Judas aus dem Lande verjagt hatte;und hofften, der Juden Un-Zlück sollte ihr Glückseyn.

is. Als nun Judas und die Seinen höreten ,

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