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[1] (1821) [Altes Testament]
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995
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Steuer gesammelt. 2 Maccabäer 12. 13. Menelaus gestraft. 995

38 . Und Judas zog mit seinem Volk in dieStadt Odollam; und weil es noch in der Pfingft-Woche war, reinigten sie sich nach dem Gesetzund hielten den Sabbath daselbst.

39 . Am andern Tage darnach kamen sie zuJuda, daß sie ihre Todten hohleten, wie manpflegt; und bey ihre Väter begrüben.

^o. Da sie sie nun auszogen, fanden sie beyeinem jeden Erschlagenen unter dem HemdeKleinodien von den Götzen aus ' Jamnia, wel-ches den Juden tim Gesetz verbothen ist. Daward es offenbar vor Jedermann, warum dieseerschlagen wären. *v. s. -j-- Mos. 7,25.

^i. Da dankten sie Gott, * dem gerechten Rich-ter , der das Heimliche so an den Tag gebrachthatte; *». 6.

^ 2 . Und vathen ihn, er wollte ja um dieserSünde willen sie nicht alle vertilgen. Und derHeld Judas vermahnete den Haufen tröstlich,daß sie sich forthin vor Sünden bewahren woll-ten ; weil sie vor ihren Augen sähen, daß dieseum ihrer Sünde willen erschlagen wären.

-!3. Darnach hieß er sie eine Steuer zusammenlegen, zwey tausend Drachmas Silber; dieschickte er gen Jerusalem zum Sündopfer. Undthat wohl und fein daran, daß er von der Auf-erstehung eine Erinnerung that.

-L4. Denn wo er nicht gehofft hätte, daß die,so erschlagen waren, würden auferstehen; wärees vergeblich und eine Thorheit gewesen, fürdie Todten zu bitten.

^5. Weil er aber bedachte, daß die, so imrechten Glauben sterben, Freude und Seligkeitzu hoffen haben; ist es eine gute und heiligeMeinung gewesen.

^6. Darum hat er auch für diese Todten gede-ihen, daß ihnen die Sünde vergeben würde.

Das 13. Capitel.

Von Menelai Tode, und der FriedenShandlung Antiochi mit Juda.

1. ^m hundert und neun und vierzigsten Jahr^ kam es vor Juda und die Seinen, daß

Antiochus Fupator mit einer großen Macht widerJudäa zöge,

2 . Und Lvstas , sein * Vormund und oberster

Rath mit ihm; und hätten hundert und zehntausend Griechischer Fußknechte, und fünf tau-send und drey hundert zu Roß, und zwey undzwanzig Elephanten, und drey hundert Wagenmit eisernen Zacken. * c. n, i.

3. Darüber schlug sich ' Menelaus auch zuihnen, und vermahnete Antiochum mit großer

Heucheley zum Verderben seines Vaterlandes,daß er dadurch das Hohepriesteramt erlangete.

* c. -4, 23.

Aber der * König aller Könige erweckte desAntiochus Muth, daß er den abtrünnigen Schalkstrafte. Denn Lyfias zeigte ihm an, wie er eineUrsach wäre aller dieser Unruhe; darum ließer ihn gen Berea führen, und nach ihrer Lan-desweise an selbigem Orte tödten. "i Tim.s, i§.

s. Denn es war ein Thurm da, fünfzig Ellenhoch voll Asche ; und auf der Asche stand einumlaufend und Schaukelrad.

6. Darauf räderte mau die Gotteslästerer un-großen Uebelthäter.

7. Eines solchen Todes mußte der abtrünnigeMenelaus auch sterben, und nicht begrabenwerden.

8. Und geschah ihm recht. Denn * weil ersich so oft an des Herrn Altar, da das heiligeFeuer und Asche war, versündiget hatte; hater auch auf der Asche müssen getödlet werden.

* Weich, il, 17.

9 . Der König aber * war sehr ergrimmet auf dieJuden, und gedachte es ja so gräulich zu machenmit ihnen, als sein Vater gemacht hatte.

* 1 Macc. 6 , 28.

10. Solches erfuhr Judas und geboth demganzen Volk, sie sollten Tag und Nacht denHerrn anrufen, daß er ihnen jetzt, wie oftmahlszuvor, wider die helfen wollte, die sie des Ge-setzes , des Vaterlandes und -es heiligen Tem-pels berauben wollten;

i i. Und daß er das Volk, das sich kaum einwenig erhöhtet hatte, nicht wollte in der ver-fluchten Heiden Hände geben.

12 . Da sie nun solches einhellig'mit einanderthaten, und bathen den barmherzigen Gott mitWeinen und Fasten, und lagen drey ganze Tageauf der Erde; tröstete sie Judas, und hieß siezu ihm kommen.

13 . Und da er und die Nettesten beyfammenwaren, berathschlagte er mit ihnen, er wollte,ehe der König mit seinem Heer in Judäa kämeund die Stadt einnähme, ihm entgegen ziehenund die Sache mit Gottes Hülfe endigen.

i^. Und befahl sich also Gott, und vermahnetesein Volk, daß sie wollten getrost bis in denTod streiten, zu erhalten das Gesetz, den Tem-pel, die Stadt, das Vaterland und Regiment.

15 . Und er lagerte sich bey Modin, und gabdiese Worte ihnen zur Losung: * Gott gibt Sieg.Darnach machte er sich bey Nacht auf mit den

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