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[1] (1821) [Altes Testament]
Entstehung
Seite
993
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Antlochi Briefe.

2 Macca

giment und Wesen, wie es ihre Vorfahren ge-halten, bleiben lasse.

26. Darum wollest du Etliche zu ihnen senden,und Frieden mit ihnen aufrichten, auf daß sie,wenn sie unsere Meinung wissen, sicher seyn undihres Thuns ohne alle Sorge warten mögen.

27. Des Königs Brief an die Juden lautete

also:

Der König Antiochus entbiethet dem Rath undder Gemeine der Juden seinen Gruß.

2 8 . Wenn es euch allen wohl ginge, das-reten wir gerne: uns gehet es noch wohl.

29. Es hat uns Menelaus berichtet, wie ihrbegehret in unser Land zu reisen, und euer Ge-werbe bey uns zu treiben.

30. Darum alle die Juden, so zwischen hierund dem dreyßigsten Tage des Aprils reisenwerden, sollen ftey sicher Geleit haben.

3 1. Sich zu halten mit Essen und andermThun nach ihrem Gesetz, wie vor. Es soll auchkeinem kein Leid widerfahren um deß willen,so bis anher wider uns gethan ist.

32. Deß zum Zeugniß habe ich Menelaum zueuch senden wollen, euch davon weiter zu be-richten.

33 . Hiemit Gott befohlen. Im hundert undacht und vierzigsten Jahr, am fünfzehnten Tagedes Avrils.

3 ä. Es schrieben auch die Römer den Juden,wie folget:

Q. Mucius, T. Manlius, der Römer Bot-schaften , entbierhen den Juden ihren Gruß.

35 . Alles, was euch Lyfias, des Königs Vetter,nachgelassen hat, willigen wir auch.

36 ..Weil er aber für gut ansiehet, daß manetliche Artikel an den König gelangen lasse:so beratschlaget euch unter einander und sendetauf das förderlichste Jemand zu uns, daß wiruns mit einander vereinigen; denn wir ziehenjetzt gen Antiochien.

37 . Darum fördert euch, und sendet Etliche,daß wie wissen, was ihr gefinnet feyd.

38 . Hiemit Gott befohlen.

Das 12. Capitel.

Ferner« Siez Juda wider die Feinde.

i.^m hundert mrd acht und vierzigsten Jahr,^ am fünfzehnten Tage Aprils, da dieserVertrag also beschlossen war, zog Lystas zumKönige; die Juden aber warteten ihres Acker-baues.

bäer 11. 12. Derer zu Joppe Falschheit. 993

2. Aber die Hauptleute an denfelbigen Oer-tern, Timotheus und Apollonius, des edlen*Apollonius Sohn, und Hieronymus und Demo-phon , samt dem Ntcanor, dem Hanptmann inCypern, ließen ihnen keinen Frieden noch Ruhe.

* i Macc. 3 / 10.

3 . Und die zu Joppe übten eine verräterischeThat. Denn sie beredeten die Juden, so beyihnen wohneten, daß sie mit ihren Weibern undKindern in die Schiffe, so von ihnen bestelltwaren, treten wollten, als wären es gute Freundemit ihnen.

Da nun die Juden solches taten, wie eSin der Stadt beschlossen war, und besorgtensich nichts Unfriedliches, und sie auf das Meerkamen, ersäuften sie sie alle, an die zwey hundertPersonen.

6 . Als nun Judas hörete, wie gräulich manmit seinen Brüdern gehandelt hätte, gebot erseinen Leuten auf,

6 . Und rief zu Gott, * dem gerechten Richter,

und zog wider die, so seine Brüder ermordethatten, und zündete bey Nacht den Hafen an,und verbrannte die Schiffe alle; und was fürLeute im Port waren, «rwürgete er mit demSchwert. * Ps. 7 ,12.

7. Weil aber die Stadt verschlossen war, zoger ab, in der Meinung, daß er bald wieder kom-men und die Stadt schleifen wollte.

8 . Es ward ihm auch angezeiget, wie die zuJamnia gleich solches wider die Juden, so beyihnen wohneten, vorhätten.

9. Darum fiel er auch bey Nacht zu ihnen ein,und verbrannte ihnen den Hafen und alle Schiffe,daß man das Feuer zu Jerusalem sah, welchesdoch zwey hundert und vierzig Feldweges davonlag.

10. Darnach zog er neun Feldweges fort widerden Timotheus; da stießen bey fünf tausend Ara-ber und fünf hundert Reiter auf ihn,

i i. Und schlugen sich mit ihm, und thateneine große Schlacht; und Judas mit seinem Hau-fen, durch göttliche Hülfe, behielt den Sieg.Und weil die Araber daniederlagen, bathen sieihn um Frieden, und verhießen ihm, sie wolltenihm Vieh geben und auch sonst Hülfe thun.

12. Judas gedachte, wie es denn auch wahrwar, sie möchten ihm auch wohl nütze seyn,und sagte ihnen Frieden zu. Und da sie es ein-ander gelobet hatten, zogen sie wieder heim.

13. Er fiel auch in eine Stadt, die mit Brü-cken wohl bewahret und mit einer Mauer be-

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