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Lysias zieht aus.
2 Maccabäer 11.
Lysias macht Frieden.
in einen Pfuhl versteckt hatte, und den Chäreas,seinen Bruder, und Apollophanes.
38. Als sie solches alles ausgerichtet hatten,priesen sie den Herrn mit Lobgesang, der Is-rael so große Wohlthat erzeiget und ihnen denSieg gegeben hatte.
Das 11. Capitel.
Vsn'Zudä Sieg wider Lysiam»
1. ^a nun Lysias, des Königs Vormund und^ Vetter und oberster Rath, dieß alles
erfuhr, that es ihm sehr wehe.
2. Und brachte zusammen achtzig tausend Mann,und den ganzen reisigen Zeug, und zog wider dieJuden, der Meinung, daß er die Heiden in dieStadt setzen,
3. Und den Tempel zu seinem jährlichen Nutzenbrauchen wollte, wie andere Heiden-Kirchen, unddas Priesterthum jährlich verleihen.
Er gedachte aber nicht, daß Gott noch mäch-tiger wäre, sondern trotzte auf den großen Hau-fen , den er zu Roß und Fuß hatte, und auf dieachtzig Elephanten.
5. Als er nun in Judäa kam, * lagerte er sich
vor einem Flecken, Bethzura genannt, der vonJerusalem bey fünf Feldweges lag in einemGebirge. * i Ma«. 4,29. c. 6 ,3.
6. Da aber Maccabäus und die Seinen hö-reten, daß er den Flecken stürmete, bathen sieund der ganze Haufe mit Seufzen und Thränenden Herrn, daß er einen guten Engel sendenwollte, der Israel hülfe.
7 . Und Maccabäus war der erste, der sich rü-stete, und vermahnete die Andern, daß sie sichmit ihm wagen und ihren Brüdern helfenwollten.
8. Und zogen also freymüthig mit einander aus.Alsbald sie aber vor die Stadt Jerusalem hin-aus kamen; erschien ihnen einer zu Roß in einemweißen Kleide und goldenen Harnisch, und zogvor ihnen her.
s. Da lobten sie alle den barmherzigen Gott,und wurden keck, daß sie ihre Feinde schlagenwollten, wenn sie gleich die wildesten Thierewären, und hätten eiserne Mauern vor sich.
10. Mit einem solchen Muth reifete der ganzeZeug fort samt ihrem Gchülfen , den ihnen derbarmherzige Gott vom Himrn-l gesandt hatte.
11. Und griffen ihre Feinde au, wie die Lö-wen, und erschlugen ihrer eilf taujevd zu Fuß,und sechzehn hundert zu Roß.
12. Und trieben die andern alle in die Flucht,
daß der meiste Haufe, so davon kam, wund war.Und Lysias selbst floh auch schändlich, und ent-rann.
13. Es war aber Lysias ein vernünftiger Mann.Da er nun die Schlacht, die er verloren hatte,bey sich selbst bedachte, und sah, daß das Jüdi-sche Volk unüberwindlich war, weil ihnen Gottder Allmächtige so beystünde; schickte er zu ihnen,und both ihnen Frieden an auf billige Mittel;
1^. Und verhieß ihnen daneben, er wollte denKönig dahin vermögen, daß er ihr guter Freundwürde.
15. Maccabäus ließ es ihm Wohlgefallen: denner sah, daß es das Beste war. Und der * Königverwiegte in den Vertrag, den Lysias mitMaccabäo und den Juden gemacht hatte.
* 1 Mncc. 6 / 60 .
16. Und der Brief, den Lysias den Juden zu-schrteb, lautete also: Lysias entbiethet den Judenseinen Gruß.
17. Johannes und Absalom, eure Gesandten,haben einen Brief gebracht, und gebethen umdie Sacke, derhalben sie gesandt waren.
18. Was nun dem Könige anzuzeigen gewesenist, habe ich gethan; und er hat alles, was nütz-lich ist, gewilliget.
19. Werdet ihr nun Trene und Glauben hal-ten; so will ich auch htufort mich befleißigen,daß ich euer Bestes schasse.
20. Und von jeglichem Artikel insonderheithaben eure und meine Gesandten Befehl, euchweiter zu unterrichten. Hiemit Gott befohlen.
21. Datum im hundert und acht und vierzig-sten Jahr, am vier und zwanzigsten Tage desMonaths Dioscori.
22. Des Königs Brief lautete also: König An-tiochus entbiethet seinem Bruder Lysias seinenGruß.
23. Nachdem unser Vater von hinnen geschie-den , und ein Gott geworden ist; ist uns nichtsliebers, denn daß Friede in unserm Reich sey,damit Jedermann des Seinen warten könne.
2^. Nun hören wir, daß die' Juden nichthaben wollen willigen in die Veränderung ihresGottesdienstes auf heidnische Weise, sondernwollen bey ihrem Glauben bleiben; und bittenderhalben, daß man sie dabey wolle bleiben lassen.
* 1 Macc. 6 , 59 .
25 . Weil wir es nun für gut angesehen, daßdieß Volk auch im Frieden lebe und stille sey:so ist unsere Meynung, daß man ihnen ihrenTempel wieder eingebe, und sie bey ihrem Re-giment
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