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[1] (1821) [Altes Testament]
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986
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986 Eleafar getödtet. Sieben Brüder 2 Macca

ken muß, Eleafar, der nun neunzig Jahre altist, sey auch zum Heiden geworden;

25. Und sie also durch meine Heucheley verführetwerden, daß ich mich fo vor den Leuten stelleund mein Leben so eine kleine Zeit, die ich nochzu leben habe, also friste. Das wäre mir eineewige Schande.

2b. Und zwar was habe ich davon, wenn ichschon jetzt der Menschen Strafe also entflöhe;weil ich Gottes Händen, ich sey lebendig odertodt, nicht entfliehen mag?

27. Darum will ich jetzt fröhlich sterben, wiees mir alten Manne wohl anstehet;

28. Und der Jugend ein gutes Exempel hintermir lassen, daß ste willig und getrost um desherrlichen heiligen Gesetzes willen sterben.

29. Da er diese Worte also geredet hatte, brachteman ihn ari die Marter. Die ihn aber führetenund ihm zuvor freundlich gewesen waren, ergrim-meten über ihn um solcher Worte willen; dennsie meineten, er hätte es aus einem Trotz gesagt.

30. Als sie ihn aber geschlagen hatten, da erjetzt sterben sollte, seufzte er, und sprach: DerHerr, dem nichts verborgen ist, weiß es, daßich die Schläge und großen Schmerzen, den ichan meinem Leibe trage, wohl hätte mögen um-gehen, wenn ich gewollt hätte; aber der Seelenach leide ich es gerne um Gottes willen.

3t. Und ist also verschieden; und hat mit sei-nem Tode ein tröstliches Exempel hinter sich ge-lassen, das nicht allein die Jugend, sondern Je-dermann zur Tugend ermahnen soll.

Das 7. Capitel.

Von Beständigkeit der sieben Brüder / und ihrer Mutter.

1. ^6 wurden auch sieben Brüder samt ihrer^ Mutter gefangen , und mit Geisseln und

Riemen gestäupet, und gedrungen vom Könige,daß sie sollten Schweinefleisch essen, das ihnen* im Gesetz verbothen war. * e. 6,21.3 Ms. n, 7.

2. Da sagte der älteste unter ihnen also:Was willst du viel fragen, und von uns wissen?Wir wollen eher sterben, denn etwas wider unserväterlich Gesetz handeln.

3. Da ' ergrinmiete der König und geboth,

man sollte eilends Pfannen und Kessel über dasFeuer setzen. *D<m.s,is.

Da man das gethan hatte, geboth er, mansollte dem ältesten die Zunge ausfchneiden undHände und Füße abhauen, daß die andern Brü-der und die Mutter sollten zusehen.

5. Als er nun so zerstümmelt war, ließ er ihn

baer 6. 7. mit der Mutter gefangen u. getodter.

zum Feuer führen und in der Pfanne braten.Und da die Lohr allenthalben in die Pfanneschlug; ermahneten sie sich unter einander samtder Mutter, daß sie unverzagt stürben, undsprachen:

b. Gott der Herr wird das Recht ansehen,und uns gnädig feyn, wie Mose zeuget in seinem' Gesänge; und er ist seinen Knechten gnädig.

* Ps. so, 13. 3 Mos. 32, 36. 43.

7. Als der erste also verschieden war; führeteman den andern auch hin, daß ste ihren Muth-willen mit ihm trieben; und zogen ihm Hautund Haar ab, und fragten ihn, ob er Saufleischessen wollte, oder den ganzen Leib mit allenGliedern martern lassen?

8. Er aber antwortete auf seine Sprache, undsagte: Ich will es nicht thun.

9. Da nahmen sie ihn , und marterten ihn wieden ersten. Als er nun jetzt in den letzten Zügenlag, sprach er: Du verfluchter Mensch, du nimmstmir wohl das zeitliche Leben; aber der Herraller Welt wird uns , die wir um seines Gesetzeswillen sterben, auferwecken zu einem ewigenLeben.

10. Darnach nahmen sie den dritten und triebenauch ihren Math willen mit ihm. Und da sie csvon ihm forderten; reckte er die Zunge frei)heraus, und streckte die Hände dar, und sprachgetrost:

11. Diese Gliedmaßen hat mir Gott vom Him-mel gegeben, darum will ich sie gerne fahrenlassen um seines Gesetzes willen; denn ich hoffe,er * werde mirs wohl wiedergebeu. ' Hi»b is

12. Der König aber und seine Diener ver-wunderten sich, daß der Jüngling so freudigwar und die Marter so gar nichts achtete.

13. Da dieser auch todt war, peinigten sieden vierten auch, und geißelten ihn.

i^>. Da er aber jetzt sterben wollte, sprach er:Das ist ein großer Trost, daß wir hoffen, wennuns die Menschen erwürgen, daß uns Gott wirdwieder auferwecken; du aber wirst * nicht aufer-wecket werden zum Leben. ' Da». 12,2.

15. Darnach nahmen sie den fünften, und geis-selten ihn auch. Der sah Antiochum an, undsprach zu ihm:

16. Du bist ein Mensch, und mußt sterben.

Weil du aber gewaltig auf Erden bist, so thustdu, was du willst. Das sollst du aber nicht inden Sinn nehmen, "daß uns Gott gar verlassenhabe. * e. 6,13.

17. Verziehe eine kleine Weile, so sollst du

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