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[1] (1821) [Altes Testament]
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982
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Menclaus verstößt ihn.

982 Jason Hoherpriester,desselb. Bosheit. 2 Maccabäer 4.

dazuthun; so wäre es nicht möglich, in die LängeFrieden zu erhalten, noch Simons Muthwillenzu steuern.

7 . Da aber Seleucus gestorben war, und dasRegiment auf Antiochum den Edlen kam, standJason, des Onias Bruder, nach dem Hohen-priesteramt.

8. Und verhieß dem Könige, wenn er es zu-wege brächte, drey hundert und sechzig CentnerSilber und von anderm Einkommen achtzigCentner.

9 . Und über das verhieß er ihm auch sonst zuverschreiben hundert und fünfzig Centner, wennman ihm zulassen wollte, daß er Spielhäuser daanrichten mochte, und die zu Jerusalem nachder Antiochier Weife ziehen.

10. Da solches der König willigte, und Jasondas Pricsterthum kriegte; gewöhnte er alsobaldseine Leute ans der Heiden Sitten.

i i. Und die guten löblichen Sitten, von denalten Königen geordnet, that er gar ab durchJohannem, des Eupolemus Vater, welcher genRom geschickt war, mit den Römern einen Bundzu machen ; und tilgte die alten ehrlichen Gesetzeab, und richtete andere unehrliche Weise an.

12. Unter dxr Burg bauete er ein Spielhaus,und verordnete, daß sich die stärksten jungen Ge-sellen darinnen üben mußten.

13. Und das heidnische Wesen nahm also über-hand,

14 . Daß die Priester des Opfers noch des Tem-pels nicht mehr achteten, sondern liefen in dasSpielhaus und sahen, wie man den Ball schlugund andere Spiele trieb.

15. Und ließen also ihrer Väter Sitten fahren,und hielten die heidnische für köstlich.

16. Sie mußten es auch wohl bezahlen. DennGott schickte über sie eben die, welchen sie solcheSpiele wollten nachthun, daß sie sie mußtenstrafen.

17 . Denn * es ist mit Gottes Wort nichtzu scherzen, es findet sich doch zuletzt.

* Eal, 6, 7.

18. Da man nun das große Spiel zu Tyrushielt, und der König selbst dabey war:

19. Schickte der Bösewicht Jason etliche An-tiochier, als wären sie von Jerusalem, daß siedas Spiel auch besähen; und schickte mit ihnendrey hundert Drachmas, daß man dem Herculesdavon opferte. Die aber, denen solches befohlenwar, sahen, daß es sich nicht schicken würde;

wollten es derhalben dazu nicht brauchen, son-dern an etwas anders wenden.

20. Darum, ob er es gleich zu des HerculesOpfer gesandt hatte, bestellten sie doch dieSchiffsrüstung dafür.

21. Nachdem aber Ptolemäus Philometor, derjunge König in Egypten, seinen ersten Reichs-tag ausgeschrieben hatte: da schickte Antiochusden Apollonius, des Mnesteus Sohn, aufden-selbigen Reichstag in Egypten. Da er abervernahm, daß man ihn nicht haben wollte zumVormund, zog er wieder zurück und gedachte,wie er sein Reich in Frieden erhalten möchte;und kam gen Joppen, und von dannen gen Je-rusalem.

22. Und ward von Jason und der ganzen Stadtherrlich empfangen, und eingeleitet mit Fackelnund großem Triumph. Darnach reifete er wie-der in Phönieien.

23 . Aber nach dreyen Jahren schickte JasonMenelaum, des obgedachten * Simons Bruder,daß er dem Könige Geld brächte, und ihn etlichernöthiger Sachen halben erinnerte. * vers i.

24 . Und da er bey dem Könige in Gnadenkam, heuchelte er ihm, und brachte das Hohe-priesterthum an sich , und gab dem Könige dreyhundert Centner Silber mehr, denn Jason.

25 . Und kam also mit des Königs Befehl wie-der gen Jerusalem, und handelte nicht wie einHoherpriester, sondern wie ein wüthiger Tyrannund wie ein grausames wildes Thier.

26. Also ward Jason, der seinen Bruder vonseinem Amtabgestoßen hatte wieder durch einenandern davon gestoßen, und mußte in der Am-moniter Land stiehen;

27 . Und Menelaus behielt das Regiment. Daer aber das Geld, das er dem König verspro-chen hatte, nicht konnte ausrichten, da es Sost-ratus, der Hauptmann in der Burg, von ihmforderte ,

28. Wie ihm der König befohlen hatte; ließsie der König beyde vor sich laden.

29. Und setzte den Menelaus ab, und ver-ordnete desselben Bruder Lysimachum an seineStatt, und Sostratum setzte er zum Amtmannin Cypern.

3 0. Da es nun also bestellet war, richteten dieTharser und Malloter einen Aufruhr an, dar-um, daß sie der König seinem Kebsweibe ge-schenkt hatte.

3 1. Da machte sich der König eilends auf, daß