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Römer Thaten,
1 Maccabäer 7 . 8 .
und Bund mit Juda.
und Hand mit führen, und zu Jerusalem auf-hängen. * 2 Mac. 15/ 30 . i Sam. 17/ 51.
48. Da ward das Volk wieder sehr fröhlich,und feyerten diesen Tag mit großen Freuden.
49. Und verordneten, daß man jährlich diesenTag, nähmlich den dreyzehnten Tag des MonathsAdar, feyern sollte.
50. Also ward wieder Friede im Lande Judaeine kleine Zeit.
Das 8. Capitel.
Von Judä Vcrbnndniß mit dm Römern.
1. As hörete aber Judas von den Römern,^ daß sie sehr mächtig wären und fremde
Völker gerne in Schutz nähmen, die Hülfe beyihnen suchten, und daß sie Treue und "Glaubenhielten. * v.",
2. Denn er hörete, wie ehrliche Thaten siege-than wider die Gallier, welche sie bezwungenund unter sich gebracht hatten;
3. Auch welche große Kriege sie in Hispaniageführet hatten und die Bergwerke erobert, daman Gold und Silber gräbt, und daß sie vieleLänder, ferne von Rom, mit großer Vernunftund Ernst gewonnen hätten und erhielten;
4. Daß sie auch viele gewaltige Könige die ihnenin ihr Land mit Macht gezogen find, geschlagenund verjagt hätten und ihre Königreiche untersich gebracht;
5. Und daß sie neulich den König von Kithim,Philippus, und hernach seinen Sohn Persenüberwunden hätten;
6. Auch von dem großen Antiochus, dem Königein Asia, der wider die Römer gezogen war mithundert und zwanzig Elephanten, mit großemreisigen Zeug und Wagen; aber * die Römer hak-ten sein Heer geschlagen. "Dan. 11,39.
7. Und ihn gezwungen, daß er um Friedenbitten mußte; und haben ihm und seinen Erbennach-ihm eine große Schatzung aufgelegt, diesie jährlich den Römern geben mußten; "dazumußte er den Römern Geißeln schicken.
* c. 1 / 11.
8 . Sie nahmen ihm auch Jconien, Asien undLydien, die edelsten Länder, und gaben sie demKönige Eumenes.
9. Es setzten sich auch die Griechen mit großerMacht wider sie.
10. Aber sie schickten einen Hauptmann widerdie Griechen; der schlug sie, und nahm dasLand ein, und ließ in Städten die Mauern nie-
derreissen, daß sie mußten Frieden halten undgehorsam seyn.
11. Solchen Ernst erzeigten sie gegen alle ihreFeinde, daß sie alle diejenigen bezwangen, diesich wider sie setzten.
12. Aber mit den Freunden und Bundesgenossenhielten sie guten Frieden, und' hielten Glauben,und waren mächtig und gefürchtet in allen Landen.
* vers 1.
13. Wem sie halfen, der ward geschützt underhalten bey seinem Königreich; welchen sie aberstrafen wollten, der ward von Land und Leutenverjagt; und wurden sehr mächtig.
14. Und war solche Tugend bey ihnen, daßsich keiner zum Könige machte: es war auchkein König da;
15. Sondern der Rath, das waren drey hun-dert und zwanzig Mann, die regiereten wohl.
16. Und jährlich wählte man einen Hauptmann,der in allen ihren Landen zu gebiethen hatte,dem mußten sie alle gehorsam seyn. Und warkeine Hoffart, Neid, noch Zwietracht bey ihnen.
17. Und Judas wählte Eupolemum, den SohnJohannis, des Sohnes Jakobs, und Jason,Eleasars Sohn; und sandte sie gen Rom, mitden Römern Freundschaft und einen Bund zumachen,
18. Daß sie ihnen hülfen, daß das KönigreichIsrael nicht unterdrücket würde von den Griechen.
i d. Diese zogen gen Rom einen weiten Weg,und kamen vor den Rath, und sprachen also:
20. Judas Maccabäus und seine Brüder unddas Jüdische Volk haben uns zu euch gesandt,einen Frieden und Bund mit euch zu machen,daß ihr uns in Schutz nehmen wollet, als Freundeund Bundesgenossen.
21. Das gefiel den Römern;
22. Und ließen * den Bund auf messingne Ta-feln schreiben, welche sie gen Jerusalem schickten,zu einem Gedächtniß des aufgerichteten Friedensund Bundes. Und lautete also:
* c. 12/ 1. c. il/ 18.
23. Gott gebe den Römern und den IndenGlück und Frieden zu Lande und zu Wasser,und behüthe sie vor Krieg und Feinden ewiglich.
24. Wo aber die Römer Krieg haben würdenzu Rom, oder in ihren Ländern und Gebiethen:
25. So sollen die Juden den Römern getreu-lich Hülfe lhun, darnach es die Notb fordert;
26. Und sollen der Römer Feinden nicht Speise,Waffen, Geld, Schiffe und andere Dinge zu-schicken. Dieses fordern die Römer von den
Juden,