Demetrius mächtig.
1 M^ccabaer 8. 9.
Judas kommt um.
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Juden, und sollen die Juden solche Stücke treu-lich halten ohne allen Betrug und Auszug.
27. Dagegen auch, so die Juden Krieg habenwürden, sollen ihnen die Römer getreulich hel-fen, darnach es die Noch fordert;
28. Und sollen der Juden Feinden nickt Speise/Waffen, Geld, Schiffe oder andere Dinge zu-schicken. Das sagen die Römer zu, und wollensolchen Bund * treulich und ohne Betrug halten.
* vcrS i. 12.
29. Also ist der Bund zwischen den Römernund den Juden aufgerichtet.
30. So aber hernach dieser oder jener Theilbedächten mehr Stücke dazu zu setzen, oder etwaszu andern, und davon zu thun; das soll jederTheil Macht haben. Und was ße dazu setzenoder davon thun werden, soll alles stets undfest gehalten werden.
3 t. Daß auch der König Demetrius an denJuden Gewalt übet, davon haben wir ihm ge-schrieben also: Warum plagest du unsere Freundeund Bundesgenossen?
3 ?. Wo sie weiter über dich klagen werden; somüssen wir sie schützen, und wollen dich zu Landeund Wasser angreifen.
Das 9. Capitel.
Konathas kommt an die Stelle seines erschlagenen Bruders Judas.
1. ?si 7 ittlerzeit, da Demetrius vernahm, daß^ ^ * Nrcanor mit seinem Heer geschlagen und
umgekommen war, sandte er wiederum in Judäadiese zween, Bacckidem und Aletmum: und mitihnen sein bestes KnegSvolk das in Schlachtenpstegte auf der rechten Seite zu stehen.
* c. 7, 43. 46.
2. Diese zogen gen Galgala, und belagertenund eroberten Masloth tn Arbela, und tödretenda viele Leute.
3 . Darnach im hundert und zwey und fünfzig,sten Jahr, im ersten Monath, zogen sie gen Jeru-salem;
Und von dannen gen Berea, mit zwanzigtaufend Mann zu Fuß, und zwey tausend zuRoß.
s. Und Judas lagerte sich bey Laisa, mit dreytaufend Mann.
6 . Da aber sein Volk sah , daß die Feinde einesolche große Macht hatten, erschraken sie, undflohen davon, daß nicht mehr bey Juda blieben,denn acht hundert Mann.
7 . Da Judas sah, daß sein Heer nicht bey.einander blieb, und doch die Feinde auf ihn
drangen, ward ihm bange. Und da er sah,daß er nicht Raum hatte, sein Volk zu tröstenund wieder zusammen zu bringen,
8. Sprach er in dieser Angst zu den Uebrigen:Auf, und laßt uns versuchen, ob wir die Feindeangreifen und schlagen möchten.
9. Aber sie wollten nicht, und wehreten ihm,und sprachen: Es ist nicht möglich, daß wiretwas schaffen; sondern laßt uns auf dießmahl wei-
-chen, und wieder abziehen, und unsere Brüder,die von uns gelaufen find, wieder zusammenbringen; dann wollen wir wiederum an dieFeinde ziehen und sie angreifen, jetzt ist unsererviel zu wenig.
10. Aber Judas sprach: Das sey ferne, daßwir fliehen sollten. Ist unsere Zeit gekommen;so wollen wir ritterlich sterben um unserer Brü-der willen, und unsere Ehre nicht lassen zu Schan-den werden.
i i. Und die Feinde waren auf, und machtenihre Ordnung also: Im Vorzug waren dieSchützen, und die besten Krieger standen vornean der Spitze. Der reisige Zeug war gethetltin zween Haufen, auf jeder Seite einer.
12. Der Hauptmann Vacchides war auf derrechten Seite. Mit dieser Ordnung zogen siedaher, mit großem Geschrey und Trompeten.
13. Da" ließ Judas auch trompeten, und zogan sie, und that eine t Schlacht von Morgenan bis auf den Abend, daß die Erde bebete vondem großen Getümmel. ' e. 4 ,13. -h c. io, -o.
i L. Da nun Judas sah, daß auf der rechtenSeite Bacchides selbst samt der grossen Machtwar; da griff er daselbst an, er und die andern,die ihr Leben wagten, und erschreckten sie,
15 . Und schlugen denselbigen Haufen auf derrechten Seite in die Flucht, und jagten ihnennach bis an den Berg bey Asdod.
16. Da aber die auf der linken Seite solchessahen. daß Judas ihnen uachjagte; eileten siedem Juda auch nach.
17. Da mußte sich Judas gegen diese kehren,und mehrere sich lange Und geschah da eineharte Schlacht daß Viele verwundet wurdenund umkamen auf beyden Seiten:
18. Bis Judas auch zuletzt umkam. Da flohendie Uebrigen.
19. Und Jonathaä und Simon nahmen denLeichnam ihres Bruders Judas, und begrubenihn in feiner Väter Grab.
20. Und alles Volk Israel trauerte um Judalange Zeit, und klagten ihn sehr, und sprachen:
Ffffff