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[1] (1821) [Altes Testament]
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959
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Nicanor verstellt fich, verliert 5000 Mann 1 Maccabäer 7.

und kommt um.

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20. Darnach befahl Baechides das Land Alei-mo, und ließ Kriegsvolk bey ihm, und er zogwieder zum Könige.

21. Und Aleimus unterstand fich mit GewaltHoherpriester zu werden.

22. Und hängete fich an alle Abtrünnige in Is-rael , und brachte das Land Juda mit Gewaltmiter fich, und plagte das Volk Israel sehrhart.

2Z. Da nun Judas sah, daß Aleimus unddie Abtrünnigen aus Israel viel größern Scha-den in Israel thaten;

24 . Zog er abermahl umher durch das ganzeLand Juda, und strafte die Abtrünnigen, undwehrete ihnen , daß fie nicht mehr also im Landehin und her ziehen durften.

25 . Da aber Aleimus sah, daß Judas und seinVolk wieder gewaltig war, und daß er ihnennicht widerstehen konnte; zog er wieder zumKönige, und verklagte fie hart.

26. Darum sandte der König einen großen Für-str'ii, * Nicanor, dahin, der dem Volk Israelsehr gram war; und geboth ihm, das VolkIsrael ganz zu vertilgen. * 2 Ma-c. 14,12. c. 13, 1.

27. Und Nicanor zog mit einem großen Heergen Jerusalem, und schickte Bothen zu Judaund seinen Brüdern betrügltch; die fich stellensollten, als wollte er Frieden mit ihnen halten,und sprechen:

28. Wir wollen Frieden mit einander halten,ich und ihr ; und will mit wenig Volk kommenfriedlich, daß ich dich anspreche.

29. Also kam Nicanor zu Juda, und fie em-pfingen und sprachen einander friedlich an; aberes war bestellt, daß man den Judas da fangensollte.

30. Dieß ward Juda verkundschaftet, daß Ni-eanor darum zu ihm gekommen wäre, ihn mitdiesem Betrug zu fangen: darum hüthete er fichvor ihm, und wollte nicht mehr zu ihm kommen.

31. Und da Nicanor merkte, daß sein Vorneh-men war offenbar geworden/ zog er wider Juda,und that eine Schlacht mit ihm bey Caphar Sa-lama.

32. Da verlor Nicanor bey fünf taufend Mann,und sein Heer mußte fliehen auf Davids Burg.

33. Darnach kam Nicanor auch zum Heiligthumauf den Berg Sion. Und die Priester undAeltesten gingen heraus ihn friedlich zu empfan-gen und ihm zu zeigen, daß fie für den Königgroße Opfer thäten.

34 . Aber Nicanor verspottete fie mit ihrem

Gottesdienst, und lästerte und entheiligte dieOpfer,

35. Und schwur einen Eid, und sprach: Wer-det ihr mir Judam und sein Heer nicht überant-worten in meine Hand: so will ich dieß Hausverbrennen, so bald ich glücklich wieder herkom-me; und zog weg mit großem Grimm.

36 . Aber die Priester 'gingen hinein und traten

vor den Altar im Tempel, und weineten undsprachen : * E<aj. 37,14.

37. Ach Herr, dieweil du dieses Haus erwäh-let hast, daß man dich da anrufen und von dirpredigen soll;

38 . So bitten wir dich, du wollest an diesemNicanor und seinem Heer Rache üben und darangedenken, daß fie dein Heiligthum und dich gelä-stert haben; du wollest fie aus dem Lande ver-jagen und vertilgen.

39. Und Nicanor zog von Jerusalem weg, undlagerte fich bey BethHorvn. Da kam noch einHeer aus Syrien zu ihm, ihm zu helfen.

40 . Aber Judas lagerte sich gegen ihn beyAdasar mit drey tausend Mann, und bethetezu Gott, und sprach also:

41 . Herr Gott, da dich die Bothen des Königs

Sennacherib lästerten;' schicktest du einen Engel,der schlug todt hundert und fünf und achtzigtausend Mann. * Esai. 37,35.

42 . Also schlage diese unsere Feinde heute vorunfern Augen, und richte diesen Nicanor nachseiner großen Miffethat, daß andere Leute erken-nen, daß du ihn darum gestraft hast, daß erdein Heiligthum gelästert hat.

43 . Und am dreyzehnten Tage des MonathsAdar thaten fie eine Schlacht mit einander, undNicanor kam zum allerersten um.

44 . Und da sein Heer solches sah, warfen fiedie Waffen von fich und flohen.

45. Aber Judas jagte ihnen nach eine Tagereisevon Adasar bis gen Gaza, und ' ließ trompeten;

- c. 4/ 13 . c. 3/ 33. e. 9, 13.

46 . Daß das Volk aus allen Flecken umherauf dem Lande heraus zu ihm liefe, und hülfedie Feinde schlagen; und kamen zu Juda, undhielten sich wieder zu ihm. Also ward das HeerNicanors geschlagen, und kam Niemand davon.

47 . Und Judas plünderte sie, und führete denRaub mit sich weg. 'Dem Nicanor aber ließ erden Kopf abhauen und die rechte Hand, die erzum Eid ausgerecket hatte, da er lästerte unddem Heiligthum drohete; und ließ beydes Kopf